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Eishockey 

Pleiten-Serie hält an: Wanderers verlieren 

Germering – Die Chancen, das ausklingende Jahr doch noch mit einem Erfolgserlebnis zu beenden, schwinden für Germerings Eishockey-Wanderers immer mehr. Auch im vorletzten Spiel des Jahres 2016 in Buchloe setzte es eine 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)-Niederlage. Der Pleiten-Zähler springt damit auf die Zahl 22.

Das Fazit von Wanderers-Sprecher Florian Hutterer klingt wie eine alte Platte – immer und immer wieder gleich: „Wer keine Tore schießt, der...“ Hutterer lässt den Satz zwar unbeendet, aber jeder weiß, dass nur ein „kann nicht gewinnen“ folgen kann.

Beim Favoriten Buchloe verkauften sich die Wanderers erneut nicht wie ein punktloses Tabellenschlusslicht – zumal Coach Florian Winhart mit einer Reihe von Ausfällen zu kämpfen hatte. Ohne Dominik Gräubig, Matthias Götz, Georg Critharellis, Dominik Retzer, Tizian Ravensberg, den langzeitverletzten Nico Rossi und den nach seiner Spieldauerstrafe am Freitag gegen Schongau gesperrten Benedikt Pfeil konnten die Wanderers im Allgäu nicht einmal drei komplette Reihen aufbieten. Dazu dezimierten sich die Germeringer durch zwei Zehn-Minuten-Strafen gegen Konstantin Kolb und Nicolas Becker zwischenzeitlich auch noch selbst.

Dennoch machten sie den Gastgebern das Leben schwer. Mehr als zweimal konnte Buchloe Severin Dürr im Wanderers-Kasten in den ersten beiden Dritteln nicht überwinden. Die Vorentscheidung fiel erst zu Beginn des Schlussabschnitts, als Andreas Krafczyk zum 3:0 einnetzte.

Sieben Minuten später traf der Ex-Königsbrunner auch noch zum 4:0. Wie schon wenige Tage zuvor gegen Schongau blieb den Wanderers nur ein Ehrentreffer, den Matthias Dosch knapp zwei Minuten vor dem Ende erzielte.

Hutterer stützte sich nach Spielende auf die positiven Aspekte: „Aufgrund der Tatsache, dass wir mit nicht einmal drei Reihen angetreten sind, ist es ein gutes Resultat.“ Die Leistung habe zu 100 Prozent gestimmt.

Andreas Daschner

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