Mehrere Stadträte haben aus Werken von Schriftstellern gelesen, die von der Bücherverbrennung im Dritten Reich betroffen waren. Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand (vorne r.) leitetend en Abend ein. foto: Greif

Politiker erinnern an Bücherverbrennung

Germering - Mehrere Stadträte lasen in der Stadtbibliothek Texte von Autoren, deren Werke vor 78 Jahren auf dem Scheiterhaufen landeten

. „Es waren Studenten und Professoren, die sich als willige Helfer eines verbrecherischen Regimes hergaben“, erinnerte Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand (SPD) in seiner Vorrede.

Kästner war damals zugegen, „um der theatralischen Frechheit beizuwohnen“, wie er schreibt. Klaus Rehbock (FDP) und Dieter Belschner (Grüne) ließen ihn gleich zu Beginn zu Wort kommen. „Kriege gäb’s wie Operetten. Wenn wir den Krieg gewonnen hätten - zum Glück gewannen wir ihn nicht!“, heißt es im Gedicht „Die andere Möglichkeit“.

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