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Polizei begleitet Demo

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Mutter und Kind tot aufgefunden
Beispielfoto © dpa / Patrick Pleul

Wenn Asylhelfer am Sonntag, 30. September, in Fürstenfeldbruck demonstrieren, wird auch die Polizei dabei sein.

Die Asylhelfer ziehen vom Volksfestplatz (Auftakt um 14 Uhr) durch die Stadt zum Landratsamt. Die Polizei wird dabei quasi als Lotse auftreten: Ein Streifenwagen fährt vorneweg, der andere hinterher. Autofahrer müssen dann einfach im Schritttempo hinter dem Demonstrationszug herfahren oder ausweichen, sagte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage. Er geht von einer friedlichen Veranstaltung aus und hat vor allem die verkehrlichen Belange im Blick. Das sei an einem Sonntag aber handhabbar. 

Wenn die Asylhelfer am Landratsamt eintreffen, werden sie – entgegen sonst schon erlebter Art – übrigens nicht auf Landrat Thomas Karmasin treffen. Er wolle nicht vor Ort sein, sagte er auf Nachfrage. Denn er habe die Frage der Arbeitserlaubnisse für nicht anerkannte Flüchtlinge mindestens zehnmal und jeweils stundenlang mit Asylhelfern diskutiert. Dabei habe man sich auch auf eine Linie geeinigt, die einigen gefalle, anderen nicht. Es ergebe keinen Sinn, die immer selbe Debatte ewig wieder zu käuen.

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