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Polizei warnt vor Enkeltrick-Abzocke

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© dpa

Fürstenfeldbruck - Allein in Bruck sind der Polizei an einem einzigen Tag fünf Enkeltrick-Versuche gemeldet worden. Die Polizei warnt eindringlich davor, sich von angeblichen Verwandten über den Tisch ziehen zu lassen.

Wie die Kripo berichtet, kam es in keinem der fünf Fälle zur Übergabe von Geld. Wegen der offenbar derzeit noch aktiven Täter möchte die Polizei aber erneut auf die Gefahr hinweisen.

Meist beginnen die überregional agierenden Täter mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen das Telefongespräch. In der Regel suchen sie sich ältere und allein lebende Personen als Opfer aus. Die Betrüger geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt. Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben.

Die Polizei rät, bei solchen Anrufen stets misstrauisch zu sein. Man dürfe keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben. Das Beste sei es, einfach den Telefonhörer aufzulegen. Niemals solle man Unbekannten Geld übergeben. Im Zweifel gelte ohnehin immer: Sofort die 110 anrufen und so die Polizei verständigen.

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