Posse in der nächsten

Grafrath – Die Farce um die Entlastung des Bürgermeisters Hartwig Hagenguth (BfG) für das Geschäftsjahr 2008 ist um ein weiteres Kapitel reicher.

Weil ein Teil des im Dezember nach vielen Querelen gefassten Entlastungsbeschlusses rechtlich nicht einwandfrei war, musste der Gemeinderat nun nachbessern. Der hatte seinerzeit die Verwaltung entlastet, nicht jedoch den Bürgermeister.

Vize-Bürgermeister Norbert Stöppel (CSU), der damals die Sitzung leitete, hatte Bedenken wegen der Formulierung mit dem Hinweis abgeschmettert, dass Hagenguth als Chef der Verwaltung damit auch angesprochen sei. Pikant: Stöppel hatte auch behauptet, die Formulierung sei mit dem Landratsamt so abgesprochen.

Eine Aussage, die sich nun als falsch herausstellte. Hagenguth legte ein Schreiben des Regierungsrates Timm Guggenberger von der Kommunalaufsicht der Kreisbehörde vor. Der schreibt darin, dass er einem Gemeinderatsmitglied telefonisch von der Formulierung sogar explizit abgeraten habe. „Es ist also nicht richtig, dass der Text des gefassten Entlastungsbeschlusses mit dem Landratsamt abgesprochen war“, schreibt der Regierungsrat.

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