Sollen künftig vom Germeringer Norden aus das Stadtgebiet und das Umland mit Paketen versorgen: die Fahrer von Post/DHL. Die geplante Verteil-Station arbeitet mit modernster Technologie: Die Päckchen werden im Gegensatz zur bestehenden Station in Fürstenfeldbruck überwiegend mechanisch sortiert. archivfoto: dpa

Post plant Paketstation im Gewerbegebiet

Germering - Die Deutsche Post/DHL will im Gewerbegebiet Nord eine Paket-Verteilstation errichten, die 100 neue Arbeitsplätze schafft. SPD und Grüne sprachen sich im Bauausschuss dagegen aus.

Auf der brachliegenden Wiese hinter dem Dehner Gartencenter will der Logistiker eine so genannte „mechanisierte Zustellbasis“ hinstellen. Hinter dieser Bezeichnung versteckt sich eine 116 Meter lange und 45 Meter breite Halle, in der Päckchen und Pakete sortiert und dann von insgesamt Verteil-Lkws in drei Schichten am Vormittag abgeholt und ausgefahren werden. Notwendig ist dies laut Post-Sprecher Dieter Nawrath, weil der Online-Handel boomt. Eine ähnliche Station werde deswegen zurzeit auch in Neuaubing gebaut.

Die Stadt hätte das Bauvorhaben ohne Wenn und Aber genehmigen müssen, wären da nicht vier Punkte, bei denen die Vorgaben des Bebauungsplanes nicht eingehalten wurden, wie Stadtbaumeister Jürgen Thum erklärte. Der Bauwerber wollte deswegen in einer Voranfrage wissen, ob er dafür so genannte Befreiungen vom Bebauungsplan erhalte. Bei der wichtigsten ging es um die Frage, ob der Bau auf allen vier Seiten von der vorgegebenen Baulinie abrücken dürfe: Dies ist notwendig, damit die Halle von den Lkws umfahren werden kann - schließlich befinden sich auf beiden Längsseiten die Laderampen. (Ausführlicher Bericht in der Druckausgabe vom Wochenende).

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