In Bruck

Protest in Dependance aufgelöst

Fürstenfeldbruck - Unterm Strich ist es der Polizei am Sonntagabend gelungen, den Protest einiger Asylbewerber in der Dependance am Fliegerhorst ohne Zwangsmaßnahmen zu befrieden. Das berichtete der Vize-Chef der Brucker Inspektion, Michael Fischer, am Montag auf Nachfrage. 

40 bis 50 Asylbewerber zumeist aus dem Senegal, einige aus Mali, hatten sich zusammengetan und den Zugang zur Kantine in der Asylunterkunft am Fliegerhorst blockiert. Ganz offenbar sollte die Aktion ein Protest gegen das Essen aus der Kantine sein, berichtete Fischer. Es kam zu einem massiven Polizeiaufgebot, wie schon öfter sei die Situation auf des Messers Schneide gewesen.

 Den Beamten sei es aber schnell gelungen, den Protest aufzulösen und die Flüchtlinge in ihre Zimmer zu schicken. Man habe zwei oder drei Rädelsführer ausgemacht, berichtete Fischer, wobei es – wie ebenfalls schon häufiger – wieder zu Verständigungsschwierigkeiten wegen der Sprachbarriere gekommen sei. Weitere Maßnahmen, etwa die Verlegung der Rädelsführer in andere Unterkünfte, sollen besprochen werden. Auslöser für den Protest war offenbar ein Reisgericht, dass am Sonntag auf den Tisch kam. Dass das Gericht ablehnungswert gewesen sei, habe er persönlich nicht feststellen können, berichtete Fischer, der vor Ort war.

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