Ein großer Faschingsball in Puchheim: Ein Mitglied der Brucker Faschingsfreund schlug das dem Gemeinderat vor. 

„Immer ein Verlustgeschäft“

Fasching in Puchheimläuft eher nicht

Braucht Puchheim einen großen Faschingsball? Das wurde im Gemeinderat diskutiert. 

Die Stadt ist zwar nicht als Faschingshochburg berühmt, aber einen größeren Ball pro Saison könnte sie verkraften. Das findet zumindest ein in Puchheim lebendes Mitglied der Brucker Faschingsfreunde, der dem Rathaus den Vorschlag machte, eine solche Tanzveranstaltung zugunsten des Bürgerfonds zu organisieren. Im Kulturausschuss des Stadtrats lief der Mann allerdings keine offenen Türen ein. Er soll, so das Ergebnis der Diskussion, ein genaueres Konzept ausarbeiten. Dann werde man weitersehen.

Einige Stadträte waren mehr als skeptisch. Mit dem Fasching in Puchheim sei das so eine Sache, meinte Marga Wiesner (SPD), die jahrelang für den FC Puchheim, aber auch mit anderen Vereinen zusammen Faschingsbälle organisiert hatte. „Es war immer ein Verlustgeschäft,“ erinnerte sie sich.

PUC-Leiter Michael Kaller, dessen großer Saal im Kulturzentrum für das event benötigt würde, zeigte sich ebenfalls reserviert. Schon jetzt gebe es elf kleinere Veranstaltungen jährlich – Tanztee, Tanztreff, Tangonacht – die durchaus ihr Publikum hätten. Aber der frühere große Ball im PUC sei schließlich mangels Interesse eingestellt worden.

Wolfgang Wuschig (ubp) schließlich wunderte sich, dass überhaupt darüber diskutiert wurde. Jedermann könne soviel Faschingsbälle organisieren und soviel spenden, wie er wolle. „Was geht das die Stadt an?“, fragte er zusammenfassend (op)

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