Coronakonform wurde nun alles von Georg Schmid (großes Foto, l.) organisiert: Kerstin Fausel und Brigitte Metz banden Hunderte von Eiern und wurden dabei abwechselnd von Alexandra Haban und Simone Dillitzer unterstützt.
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Coronakonform wurde nun alles von Georg Schmid (großes Foto, l.) organisiert: Kerstin Fausel und Brigitte Metz banden Hunderte von Eiern und wurden dabei abwechselnd von Alexandra Haban und Simone Dillitzer unterstützt.

Puchheim

Abgewandelte Osterbräuche in Corona-Zeiten

Ostern rückt in Windeseile näher und trotz Corona kann man die üblichen Boten beobachten – zum Teil jedoch in abgewandelter Form.

Puchheim - Da wäre zum Beispiel der Brauch des Osterbrunnens, der eigentlich aus dem Fränkischen kommt und ursprünglich an die große Wassernot in der Gegend erinnert. Doch längst ist diese Tradition hinübergeschwappt in andere Gegenden. So wurde auch in Puchheim-Ort heuer wieder ein Brunnen geschmückt, nachdem der Brauch letztes Jahr nicht durchgeführt werden konnte. Coronakonform wurde nun alles von Georg Schmid (großes Foto, l.) organisiert: Kerstin Fausel und Brigitte Metz banden Hunderte von Eiern und wurden dabei abwechselnd von Alexandra Haban und Simone Dillitzer unterstützt. Die beiden hatten zuvor mit ihren Kindern neue Eier gefärbt und die Eierketten ausgebessert. Beim Aufstellen waren wie immer die Familie Schmid und Kerstin Fausel mit Wolfram Rothert dabei – mit gebührendem Abstand.

Die Tanne spendete Bauer Huber vom Kreuthof, die Brotzeit Familie Grüner. Auch in Eichenau sind die österlichen Vorboten zu finden: Die Kinder des Kleingartenvereins schmückten am Parkplatz einen Strauch zum Zeichen gegen Corona und zur Freude der Spaziergänger. Die Frauenunion stellte statt der traditionellen Osterkrone ein Poster im Ortszentrum nahe des Maibaums auf – als Corona-Alternative. Und die engagierten Eichenauerinnen haben außerdem ein Versprechen: 2022 wird es wieder eine echte Osterkrone geben.

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