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In Puchheim

Anwohner klagen: Wohnmobile parken Eiwo-Siedlung zu

 Der Wunsch mehrerer Anwohner der so genannten Eiwo-Siedlung nach einem Konzept zur Lösung des Problems von dauerparkenden Großfahrzeugen wird noch einmal den Planungsausschuss des Stadtrats beschäftigen. 

PuchheimUrsprünglich sollte ein solcher Antrag bereits auf der Bürgerversammlung für Puchheim-Bahnhof gestellt werden.

Die mit dem formalen Prozedere nicht vertrauten Anwohner jedoch hatten ihr Anliegen zwar vorgestellt, aber keine Abstimmung verlangt. Bürgermeister Norbert Seidl sagte daraufhin zu, das Thema seinem Planungsausschuss vorzulegen. Dort wurden allerdings in der jüngsten Sitzung Bedenken über dieses Vorgehen laut. Jetzt soll ein Stadtratsmitglied noch einmal die formale Befassung beantragen.

In der Sache selbst haben die Eiwo-Siedler aber keine guten Karten. Die Verwaltung hatte noch einmal klargestellt, dass ordnungsgemäß zugelassene Fahrzeuge und eben auch Wohnmobile auf öffentlichem Grund parken können – auch unbefristet. Generelle Sonderregelungen für ein bestimmtes Quartier würden das Problem nur verlagern. Im übrigen gebe es in der Siedlung bereits eine für Pkw reservierte Abstellfläche. Auch ein eigener Großparkplatz für solche Saison-Fahrzeuge, wenn er denn überhaupt zu finden wäre, mache wenig Sinn. Eine Benutzungspflicht ist kaum denkbar.

In der Eiwo-Siedlung verfügen nicht alle 149 Reihenhäuser über eigene Garagen oder diese sind für heutige Fahrzeuggrößen zu klein geworden. Der begrenzte öffentliche Parkraum werde aber zunehmend und vor allem dauerhaft von Großfahrzeugen belegt, beklagen die Anwohner. Nach ihren Aussagen haben deswegen auch die Nachbarschaftsstreitigkeiten zugenommen.

Olf Paschen

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