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Mal schauen, was die amerikanischen Kollegen so drauf haben: Die Puchheimer waren zu Besuch in einer Feuerwache in New York.

Steuben-Parade über die Fifth Avenue

Puchheimer Feuerwehr bei besonderem Einsatz in New York

Puchheim – Die Feuerwehr von Puchheim-Bahnhof ist zurück von ihrem New-York-Abenteuer. Und die Mitglieder ziehen begeistert Bilanz – sie waren zum ersten Mal dabei bei der berühmten Steuben-Parade auf der Fifth Avenue.

Aufgekommen war die Idee, weil die Schwester eines Feuerwehrlers in New York lebt.

Organisator Martin Almstätter, in der Wehr Vize-Schriftführer, blickt mit Freude zurück: „So eine Reise schweißt die Gruppe zusammen.“ Bürgermeister Norbert Seidl, der mit seinem Vize Rainer Zöller mit von der Partie war, stimmt Almstätter zu und betont: „Die Teilnahme in New York wird für alle eine bleibende Erinnerung sein. Und natürlich ging es auch darum, die Stadt zu präsentieren.“

Mit nach New York gereist waren auch die Kommandanten Thomas Rieck und Michael Viehhauser sowie die Vereinsspitze, Bernd Emslander und Marco Arnold. Sie erlebten den Empfang aller teilnehmenden Gruppen im New Yorker Rathaus. Spannend wurde es dann am Samstag um 12 Uhr, als sich die Parade in Bewegung setzte. Die Gruppe der Feuerwehr Puchheim präsentierte sich in ihren Uniformen und führte auch ihre offizielle Feuerwehrfahne mit. Insgesamt wirkten etwa 30 Vereinsgruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit sowie eine Vielzahl deutsch-amerikanischer Vereine in ihren Kostümen, Trachten und Uniformen. Die Parade war 1957 von deutschstämmigen Amerikanern ins Leben gerufen worden, um Traditionen aus der Heimat aufrechtzuerhalten.

Tausende von Zuschauern schauten vom Straßenrand und von Tribünen aus zu. Anschließend feierten die Teilnehmer der Parade beim Oktoberfest im Central Park weiter – gut, dass einige Puchheimer ihre Lederhosen mitgebracht hatten. Später wurden noch die 9/11-Gedenkstätte und eine Feuerwache besucht.  

tb

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