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Beim Einweihungsfest des Bewegungstreffs für Senioren trainieren die anwesenden Bürger auch mit einem großen bunten Tuch.  

Das passiert am Senioren-Spielplatz

Puchheim – Bereits zum zweiten Mal haben die Stadt und der Seniorenbeirat den Bewegungstreff für ältere Mitbürger auf einer Grünfläche nahe des Rathauses zwischen Ringpromenade und Pappelallee offiziell eingeweiht. Die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichteten Sportgeräte wurden dort bereits im Herbst 2015 aufgebaut.

„Bei der ersten Eröffnungsfeier im November war das Wetter aber so schlecht, dass nur wenige Leute kamen“, erzählt der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Karl-Heinz Türkner. Deshalb habe man schon damals eine zweite Eröffnungsfeier bei schönem Wetter beschlossen.

So luden vor kurzem Sportreferentin Marga Wiesner und die Mitglieder des Seniorenbeirats die älteren Puchheimer erneut ein, um den Senioren-Spielplatz kennenzulernen. Wiesner und Beiratsmitglied Gudrun Vilhar erklärten den anwesenden Senioren die Sportgeräte und machten mit ihnen gleich noch Koordinationsspiele mit einem großen Tuch und vielen Bällen.

Vize-Bürgermeister Rainer Zöller und Türkner gaben in ihren Reden der neuen Hoffnung Ausdruck, dass die Möglichkeiten von den Senioren eifrig genutzt werden, um sich fit zu halten und dabei auch Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen. Bei entsprechender Nutzung stellte Zöller auch eine mögliche Erweiterung des Geräteparks, dessen Anschaffung mehrere Tausend Euro gekostet hat, in Aussicht.

Vor zwei Jahren habe der damalige Beiratsvorsitzende Kuno Saatze erstmals vorgeschlagen, einen Senioren-Spielplatz zu errichten, erzählt Türkner. Die Stadt habe dieses Anliegen gerne aufgegriffen. „Ziel der Anlage ist es, den Senioren eine Möglichkeit zu geben, ihre Beweglichkeit und Geschicklichkeit zu fördern – und zwar unabhängig von Sportvereinen.“

Weil auch bei der zweiten Eröffnungsfeier nur wenige Puchheimer den Weg auf die Grünfläche fanden, geht der Beirat davon aus, dass der Bewegungstreff noch nicht bekannt genug ist. Deswegen will der Beirat in Abstimmung mit der Stadt noch eine größere Hinweistafel auf dem Areal platzieren und den Senioren-Spielplatz auch räumlich – zum Beispiel durch die Pflanzung kleiner Büsche – abtrennen und damit attraktiver machen. Denn nach wie vor hofft der Beirat, dass sich die öffentliche Sportanlage zum beliebten Treffpunkt entwickelt. Oder wie es Beiratsmitglied Jutta Nehls formuliert: „Wenn in Zukunft öfter mal die Oma den Enkel fragt: ,Gehen wir zuerst auf deinen oder auf meinen Spielplatz?‘ wäre viel erreicht.“ 

Stefan Weinzierl

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