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Gymasnium Puchheim

Mit einer letzten Deutschstunde hinaus ins Leben

Puchheim - 02 Abiturienten verlassen heuer das Gymnnasium Puchheim. Jetzt erhielten sie ihr Zeugnisse – und bekamen sogar noch eine eine letzte kleine Deutschstunde.

Gespannt tummelten sich die Abiturienten schon eine halbe Stunde vor Beginn der Zeugnisvergabe in der Aula. „Vorbei ist die Paukerei, die langen Nachmittage in der Schule und das Bangen vor den Schulaufgaben. Jetzt stehen Sie am Anfang Ihrer beruflichen Qualifikation“, sagte Direktor Georg Baptist. Die lange Wegstrecke von der ersten bis zur zwölften Klasse hätten die Jugendlichen endlich hinter sich. Nun müssten sie sich in ihrem neuen Lebensabschnitt zurecht finden und lernen, sich ihre Ziele selbst zusetzten. Das sollte für die jungen Erwachsenen allerdings kein Problem sein. Vor allem das Abi-Motto „Hakuna MatAbi – ohne Sorgen die Könige von morgen“ zeige, so Baptist, dass dieser Jahrgang zuversichtlich in die Zukunft schaut und großes Selbstvertrauen mitbringt. Von Bürgermeister Norbert Seidl gab es sogar eine letzte kleine Deutschstunde.

Er zitierte aus dem Buch „Berlin Alexanderplatz“. Damit wollte Seidl veranschaulichen, dass es wichtig ist, etwas für die Gesellschaft zu tun. Genauso wichtig sei es aber auch, die Fähigkeit zu besitzen, zu widersprechen und eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Susanna Erhardt vom Elternbeirat lobte nicht nur die Abiturienten, sondern auch die Eltern für die jahrelange Unterstützung ihrer Kinder. Sie wisse aus eigener Erfahrung wie schwierig es oft sei, seine Kinder zum Lernen zu animieren. Bevor jeder sein Zeugnis und eine Rose überreicht bekam, hielten die Schülersprecher und ebenfalls Abiturienten, Lotte Wagner und Philipp Kreilach, eine Ansprache. Sie bedankten sich auf humorvolle Weise bei Lehrern und Schulpersonal für die vergangenen Jahre. (gol)

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