Zehn Tage im Zelt: Bürgermeister Norbert Seidl (2.v.l.). Hier mit Trachtlern aus Dachau, die am Einzug teilnahmen. Foto: tb

Puchheim

Erste Bilanz: Sicherheitsmitarbeiter erhalten Lob von der Polizei

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Rote leuchtende Herzen, grüne Funken und glitzernde Kreise erleuchteten am Sonntagabend den sternenklaren Himmel über Puchheim. Ein sicheres Indiz zu dieser Jahreszeit dafür, dass das Volksfest zu Ende ist. 

Puchheim– Das Feuerwerk, das laut beklatscht und bestaunt wurde, war auch wieder einer der Höhepunkte für Bürgermeister Norbert Seidl. Er hat einen zehntägigen Volksfest-Marathon hinter sich. „Es ist schon ein Kraftakt für alle Seiten“, sagt er auf Tagblatt-Anfrage. Aber dennoch schwinge Wehmut mit, weil es halt auch sehr schön war. Von organisatorischer Seite sei alles gut gelaufen. Nur das Experiment mit dem Tanzabend am Mittwoch sei nicht gut angenommen worden. „Wir probieren aus und es ist in Ordnung, wenn etwas nicht so klappt“, meint der Rathauschef.

Rundum zufrieden ist Festwirt Jochen Mörz, für den schon die Vorbereitungen für das nächste Volksfest in Fürstenfeldbruck auf Hochtouren laufen. Es sei etwas mehr Bier getrunken worden als im vergangenen Jahr. Mörz tippt, dass es insgesamt 260 Hektoliter waren. Die Besucherzahl schätzt er auf um die 20 000. Eines wird den Gastronom zudem freuen: Seine Sicherheitsleute am Eingangsbereich des Zeltes erhalten ein großes Lob von der Polizei. „Die haben sehr überlegt und sehr freundlich gehandelt“, berichtet Karlheinz Pangerl, Leiter der Gröbenzeller Inspektion. Auf dem Volksfestplatz selber habe es keine Gewaltdelikte gegeben. Allerdings hätte sich die Zahl der Maßkrugdiebstähle verdreifacht. An einer detaillierten Bilanz arbeitet die Polizei noch. Vorab stellt Pangerl bereits fest, dass das Publikum gerade am Wochenende sehr jung war. Und im Umfeld Richtung S-Bahnhof hätte es Raufereien und Sachbeschädigungen gegeben. Die Polizei sei allerdings sehr präsent gewesen und hatte die Lage zu jeder Zeit im Griff.  gar

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