Die Mitglieder des Koordinationskreises Asyl hatten bei ihrer jüngsten Sitzung so einiges zu besprechen (v.l.): Ute Eggert, Norbert Seidl, Herbert Kränzlein, Thomas Epp und Ramona Probst. Foto: tb

Asyl

Flüchtlinge: Bessere Objektbetreuung gefordert

Puchheim – Was für Arbeitsmöglichkeiten gibt es derzeit für Flüchtlinge? Wie können sie schnell die deutsche Sprache lernen? Wie kann man die Sicherheit in den Asylunterkünften gewährleisten und wie die Objektbetreuung durchs Landratsamt optimieren?

Mit diesen Themenschwerpunkten hat sich der Koordinationskreis der Asylhelfer im Rahmen seines letzten Treffens im Sitzungssaal des Puchheimer Rathauses beschäftigt.

Der Koordinationskreis trifft sich regelmäßig, um aktuelle Probleme zu besprechen und einen Überblick über die momentane Situation in den drei örtlichen Asylbewerber-einrichtungen zu geben. Neben der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Norbert Seidl an der Spitze nahmen der Landtagsabgeordnete und frühere Bürgermeister Herbert Kränzlein, Thomas Epp und Ramona Probst von der Ausländerbehörde des Landratsamtes, Marina Kobusinski als Migrationsbeauftragte des Job-Centers Fürstenfeldbruck, Ute Eggert als Migrationsbeauftragte des Arbeitsamtes und Ahmed El Mohamady vom Verein „Pack ma’s“ an der Gesprächsrunde teil.

Kränzlein gab unter anderem die neuesten Zahlen über den Arbeitsmarkt in Deutschland hinsichtlich freier Stellen für gering qualifizierte Arbeitskräfte bekannt. Er verwies darauf, dass diese Stellen in den Landkreisen bei den Arbeitsämtern und Job-Centern abrufbar sein sollten. Die Mitarbeiterinnen des Job-Centers und der Arbeitsagentur erläuterten die neuesten Entwicklungen über Arbeitsmöglichkeiten und Sprachkurse.

Deutlich wurden die Probleme hinsichtlich der Sicherheit, der Objektbetreuung und der Erreichbarkeit der Objektbetreuer vor Ort angesprochen. Für diese Bereiche ist das Ausländeramt Fürstenfeldbruck zuständig. Epp und Probst erläuterten unter anderem anhand von Beispielen aus anderen Einrichtungen im Landkreis die damit verbundenen organisatorischen und finanziellen Problemlagen. Sie stellten in Aussicht, dass nach der Einstellung weiterer Objektbetreuer auch die Anliegen des Helferkreises berücksichtigt werden können.  tb

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