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Kurz vor dem Bürgerentscheid 

Geothermie: Plakate verschwinden, Werbematerial verwirrt Bürger

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Schon Tage vor dem Bürgerentscheid über eine Geothermie-Anlage in Puchheim geht es heiß her. Offenbar haben sich Bürger gemeldet, weil sie Werbematerial des Bündnisses gegen Geothermie mit einem Musterstimmzettel für eine offizielle Mitteilung hielten.

Puchheim – Die Stadt weist darauf hin, dass sie lediglich die von Bürgern angeforderten Briefwahlunterlagen versendet. Ansonsten würde es zu diesem Thema keine offiziellen Mitteilungen per Post an die Bürger geben. Nähere Auskünfte können unter der Telefonnummer (089) 80 09 81 58 erteilt werden. Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Stadt (www.puchheim.de).

Dass die Entscheidung näher rückt, verraten sogar Puchheims Straßen: Die sind quasi zugepflastert mit Plakaten. Einige sind dem Geothermie-Befürworter und ubp-Stadtrat Reinhold Koch abhandengekommen – er hat die Gegner im Verdacht. Am Sonntagnachmittag hatte er am Lichtmasten an der Haltestelle Laurenzerweg und vor dem Grundstück Arbiostraße 33 je ein Doppelplakat des Parteienbündnisses für Geothermie angebracht. Diese seien verschwunden. Er droht dem Vorsitzenden der Gegeninitiative, Michael Peukert, in einem offenen Brief mit einer Anzeige, sollte das wieder vorkommen. Peukert soll seine Leute darüber aufklären, dass es sich um Diebstahl und Sachbeschädigung handle.

Peukert entgegnet ihm ebenso öffentlich, dass ihm und den anderen Mitgliedern des Bündnisses gegen die Geothermie das sehr wohl bekannt sei. Und dass ihnen auch Plakate gestohlen wurden, sie deswegen aber nicht automatisch den politischen Kontrahenten verdächtigt hätten.  gar

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