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Auf Tour: (v.l.) Margit März mit der Pflegedienstleiterin Elisabeth Leib und Pflegefachkraft Christine Rainer.

Tour mit Pflegern in Puchheim

Pflege mit Herz und Engagement

Margit März von der Johanniter-Unfallhilfe war mit ihren Puchheimer Pflegekräften auf Tour und stellte sich vor Ort dem Tagblatt-Interview.

Puchheim – Margit März ist oberbayerischer Regionalvorstand der Johanniter-Unfallhilfe. Nun war sie kürzlich selbst mit ihren Puchheimer Pflegekräften auf Tour. Nach der Basisarbeit stellte sie sich vor Ort außerdem dem Interview mit dem Fürstenfeldbrucker Tagblatt.

Sie waren mit dem Sozialdienst der Johanniter unterwegs. Welche Eindrücke haben Sie gesammelt?

Meinen Mitarbeitern ist es wichtig, den pflegebedürftigen Menschen in der täglichen Arbeit eine professionelle Betreuung mit Herz und Engagement zu bieten. Sie erzählen mir auch häufig davon, wie sie das umsetzen. Trotzdem war es mir wichtig, das persönlich zu erleben. So kann ich die Bedürfnisse unserer Kunden und Mitarbeiter viel besser nachvollziehen und mit dem Team an Weiterentwicklungen arbeiten.

Inwieweit könnte die Pflege daheim künftig Ihrer Meinung nach verbessert werden?

Unsere Kunden können sich auf die Unterstützung unserer Sozialstationen verlassen, damit sie sich zu Hause gut und sicher betreut fühlen. Unser Ziel ist es, ihnen die größtmögliche Selbständigkeit und Teilnahme am Sozialleben zu bewahren und gleichzeitig Sicherheit durch optimale Versorgung zu gewährleisten. Die aktive Integration der Angehörigen liegt uns besonders am Herzen. Wir wissen um ihre schwierige Situation und können sie mit Beratung und Hilfestellungen unterstützen. Das ist aber keine einmalige Aufgabe, die dann erledigt ist, sondern ein fortlaufender Prozess. Nur so schaffen wir es, eine Pflege mit Qualität und Herz anzubieten.

Johanniter unterstützen Pflegebedürftige und auch Angehörige

Was hat Sie bei der Pflegetour überrascht?

Ich konnte mich davon überzeugen, dass unsere Pflegefachkräfte diesen Beruf mit Herz und Engagement ausüben. Ich war persönlich berührt, zu sehen, wie sehr das von den pflegebedürftigen Menschen geschätzt wird. Manche steckten uns als Dankeschön Schokolade zu. Ein Ehemann spielte für uns sogar ein Klavierkonzert, während wir seine Frau betreuten. Ich bin mir sicher, dass genau das den Unterschied macht.

Was möchten Sie den Menschen mit auf den Weg geben?

Heute leben die meisten Menschen in Deutschland im Alter zu Hause und wünschen sich so lange es geht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dabei werden sie sehr häufig von pflegenden Angehörigen unterstützt, die sich mit ihrer Zeit und liebevollen Fürsorge für sie einsetzen. Wir unterstützen beide Seiten gerne: sowohl die pflegebedürftigen Menschen als auch die pflegenden Angehörigen.

Interview: Angi Kiener

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