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Jugendbuch von Realschülern erhält Preis

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Bei einer Lesung stellen die Puchheimer Realschüler ihr selbst geschriebenes Doppelbuch vor. © Privat

Ein erfolgreiches Projekt abseits des Lernstoffs: Realschüler haben ein Jugendbuch geschrieben. Das Werk mit dem Titel „Ich Luisa – Ich Finn“ wurde sogar mit einem Preis ausgezeichnet.

Puchheim –  Die Idee stammt von den Lehrerinnen Stefani Hankofer und Christiane Rosner. Sie wollten die Schüler über das Konzept des Gachenau-Verlags Herrsching motivieren, selbst ein Buch zu schreiben. Eine außergewöhnliche Hauptperson sollte in ihrer besonderen Lebenswelt dargestellt werden. Der Verlag versprach dabei seine qualifizierte Beratung und die verlegerische Unterstützung.

Also wurde der Klassenraum des Kurses „Kreatives Schreiben“ zum Schreibbüro, und die Schüler erarbeiteten als Autoren- und Gestaltungsteam unter der Anleitung ihrer Lehrerinnen Christine Rosner und Stefani Hankofer im Kurs und in ergänzender, freiwilliger Hausarbeit eines der ungewöhnlichsten Jugendbücher. Ergänzt wurden die Schreibstunden durch Informationen über die produktionstechnischen Zusammenhänge einer Buchproduktion.

Entstanden ist ein Doppelbuch. „Ich Luisa – Ich Finn“ erzählt die Geschichte eines neuen Schülers aus zwei Perspektiven. Finn ist der Neue, der eines Tages an der Schule von Luisa auftaucht und alles durcheinander zu bringen scheint. Wie wird der neue Schüler von den Mädchen und wie von den Jungen beurteilt?

Schon bald stellt sich heraus, dass sich die Geschichte vor allem um Luisa und Finn dreht – wie auch das Buch selbst: Von vorne lernt man die Geschichte aus der Sicht von Luisa kennen und wenn man das Buch dreht aus der Sicht von Finn.

Der Inhalt wird in Texten, Chatverläufen und Comics dargestellt. Das außergewöhnliche Jugendbuch wurde für die kreative Leistung mit dem 1. Preis des Prämienprogramms der Stadt Fürstenfeldbruck ausgezeichnet.

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