Waren sich einig: (v.l.) Benjamin Miskowitsch, Kerstin Schreyer und Thomas Hofschuster.
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Waren sich einig: (v.l.) Benjamin Miskowitsch, Kerstin Schreyer und Thomas Hofschuster.

Puchheim

Kleiner Gipfel zum barrierefreien Ausbau

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Benjamin Miskowitsch, Landtagsabgeordneter für den Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost, und Puchheims Dritter Bürgermeister Thomas Hofschuster (beide CSU) wurden in Sachen barrierefreier Umbau des Bahnhofs im bayerischen Verkehrsministerium vorstellig.

Puchheim – Sie sprachen mit Hausherrin Kerstin Schreyer über das Vorhaben, das aus Sicht der Stadt und Senioren- beziehungsweise Behindertenbeirat durchaus schneller vorangetrieben werden könnte (wie berichtet). Miskowitsch und Hofschuster betonten, dass sie ebenfalls für einen „zügigen“ barrierefreien Umbau eintreten.

Staatministerin Schreyer sicherte zu, dass sie das Projekt nicht auf die lange Bank schieben will. Die Vorwürfe, man würde den Ausbau nur halbherzig voranbringen, weisen Schreyer und Miskowitsch zurück. „Die vom Staatsministerium veranlassten Prüfungen, ob sich der Wunsch der Stadt nach einem Außenbahnsteig realisieren lässt, haben wir sehr sorgfältig vornehmen lassen. Die auch von der Stadt Puchheim geforderte Option auf ein viertes Gleis galt es natürlich in die Prüfung mit einzubeziehen. Dass das Zeit in Anspruch nimmt, haben wir immer klar kommuniziert.“

Grundsätzlich sei eigentlich der Bund zuständig. Das Thema sei der bayerischen Regierung aber so wichtig, dass sie freiwillig große, auch finanzielle Anstrengungen unternommen habe, heißt es in der Pressemitteilung.

Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen seit dem ersten Stadtratsbeschluss. Das Problem: Die Stadt wünschte sich eine andere Variante, als die Bahn vorgeschlagen hatte. Diese sollte geprüft werden – auch angesichts des geplanten Ausbaus der S4. gar

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