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Die Krähen waren wieder einmal Thema im Stadtrat. Nicht nur Nachbarn des Schopflach-Friedhofes fühlen sich durch die Tiere gestört.

Tiere stören Anwohner

Krähen als Leckerbissen?

Puchheim – Die Krähen waren wieder einmal Thema im Stadtrat. Nicht nur Nachbarn des Schopflach-Friedhofes fühlen sich durch die Tiere gestört.

Christine Eger (CSU) gab im Gremium die Klage von Anwohnern der Sprengerin- und Allinger Straße über von den Vögeln verursachten Lärm und Dreck weiter.

Bei den Räten stieß dies auf unterschiedliche Reaktionen. Rathauschef Norbert Seidl (SPD) verwies auf das Engagement der Stadt und betonte, dass auch gegen Splittersiedlungen vorgegangen werde, indem vor der Brutsaison dort die Nester beseitigt würden. Da aber die Krähen trotz der Maßnahmen der Stadt immer mehr werden, räumte er ein: „Ich beobachte die Vögel mit Sorge und Resignation“.

Erich Pürkner (CSU) sah das städtische Engagement kritisch. „Ist es Pflichtaufgabe der Kommune, Vögel zu beseitigen?“, fragte er. Es gebe eben „Naturereignisse, die muss man hinnehmen“. Nach Ansicht des Altbürgermeisters gibt es durchaus Schlimmeres. Er verwies auf die italienischen Städte Rom oder Padua, in denen alljährlich Millionen Stare einfielen und monatelang Lärm und Kot hinterließen.

Thomas Hofschuster (CSU) wusste aber auch, dass die Italiener dem großen Vogeleinfall etwas entgegensetzen, nämlich den Verzehr der Tiere. Für Puchheim empfahl er dies aber nicht als Lösung. (sus)

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