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Igel; Beispielfoto

Tierfreund erleidet Stichverletzung

Männer quälen Igel und greifen Passanten brutal an

Puchheim - Zwei Männer haben am Samstagabend einen Igel über einen Gehweg an der Kennedystraße gerollt und ihn damit furchtbar gequält. Dann griffen sie Passanten an, die die Tierquälerei verhindern wollten. Drei der Helfer wurden verletzt.

Es war am Samstag gegen 22:15 Uhr, als Zeugen sahen, was die beiden Männer anstellten:  Sie machten sich einen Spaß daraus, einen zusammengerollten Igel über den Gehweg zu rollen. Auf die Aufforderung der beiden Zeugen, damit aufzuhören, reagierten die Unbekannten äußerst aggressiv, wie die Kripo berichtet. Sie griffen die beiden Zeugen an und schlugen massiv auf sie ein. Ein Anwohner, der aufmerksam geworden war und zu Hilfe kommen wollte, sah sich ebenfalls Schlägen ausgesetzt. Schließlich flüchteten die beiden Angreifer zusammen mit zwei, an den Angriffen unbeteiligten, Begleiterinnen. Eine im Anschluss eingeleitete polizeiliche Fahndung nach den Flüchtigen führte nicht zu deren Festnahme.

Die drei verletzten Zeugen wurden zur Erstversorgung in ein Krankenhaus verbracht. Bei einem 36-Jährigen musste unter anderem eine Stichverletzung behandelt werden, weswegen der Verletzte in stationäre Behandlung aufgenommen wurde. Die weiteren Helfer im Alter von 22 und 28 Jahren hatten Prellungen erlitten und konnten das Krankenhaus wieder verlassen.

Der erste Täter ist etwa 30 Jahre alt,  rund 1,75 Meter groß. Er hat  muskulöse Arme, etwa fünf Zentimter lange dunkle Haare. Er trug einen ungepflegten gekräuselten Bart, der etwas länger als ein Drei-Tage-Bart war. Er sprach russisch.

Der zweite Täter ist ebenfalls etwa 30 Jahre alt. Er hat eine Glatze und ist etwa 1,85-1,90 Meter groß. Er sprach ebenfalls russisch.

Die beiden hatten Fahrräder mit angehängten Taschen dabei, in denen sich möglicherweise Flaschen befanden.

Eine der Begleiterinnen der Täter war ca. 25-30 Jahre alt, hat brünette Haare und sprach einen osteuropäischen Akzent.

Wer Hinweise zur Identität der beiden Tatverdächtigen, bzw. zur Identität ihrer Begleiterinnen oder anderweitige Hinweise zur Aufklärung geben kann, ist aufgerufen sich bei der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

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