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„Es wird geflickt, dass man über den Winter kommt“, sagte Bürgermeister Norbert Seidl zur Situation des Kinderhauses. Das Ordinariat hat immer noch nicht entschieden, ob die Einrichtung neu gebaut oder saniert werden soll. 

In Puchheim

Marodes Kinderhaus wartet immer noch auf Sanierung

 Vor gut einem Jahr hatte das Ordinariat entschieden, dass das katholische Kinderhaus Maria Himmelfahrt in Puchheim-Ort erneuert wird. Ob das in Form in einer Sanierung oder eines Neubaus erfolgen soll, war noch offen. Passiert ist bis jetzt nichts. 

Puchheim– Denn nach wie vor ist nicht geklärt, ob das Ordinariat einen Neubau finanziert oder eine Sanierung für ausreichend hält. Das erklärte Bürgermeister Norbert Seidl auf die Frage einer Mutter bei der Bürgerversammlung für die Ortler. Die Stadt habe darauf nur wenig Einfluss.

Ein erstes Gutachten hält den Neubau für wirtschaftlicher, es fehle aber noch an einer Bodenuntersuchung, berichtete Kirchenpfleger Johann Aichner. Darum behelfe man sich zunächst mit Not-Maßnahmen wie nach dem letzten Wassereinbruch. „Es wird geflickt, dass man über den Winter kommt“, formulierte es Seidl, der auch eine neuerliche Petition der Eltern ins Spiel brachte: „Vielleicht muss sich die Öffentlichkeit mal wieder bemerkbar machen.“ Sicher ist, dass es bei einer dreigruppigen Tagesstätte bleiben soll und sich die Stadt mit ihrem Wunsch nach fünf Gruppen nicht durchsetzen konnte. Wahrscheinlich werde man um eine „Heiden-Investition“, einen nicht-kirchlichen Kindergarten in Puchheim-Ort, auf Dauer nicht herumkommen, so der Bürgermeister.

Die Umwandlung der ehemaligen Gaststätte Colonial in ein Boardinghouse für Arbeiter war ebenfalls Thema. Sie bereitet einigen Anwohnern Sorgen. „Brauchen wir so was?“, fragte ein Bürger. Schließlich kämen die kurzzeitigen Bewohner der 116-Betten-Unterkunft vermutlich nicht mit dem Fahrrad, Parkplatznot in der Umgebung sei vorprogrammiert.

Die Stadt bauche eine derartige Einrichtung sicherlich nicht, meinte Seidl, bei dem schon einige Ortler wegen der Sache vorgesprochen hatten. Die Eigentümer, ein Frankfurter Vermögensfonds, hätten aber wohl das Interesse, ihre Immobilie maximal auszunutzen. Das Projekt sei planungsrechtlich an dieser Stelle zulässig, und auch die nur 24 Parkplätze des alten Colonials reichen nach der Stellplatzverordnung aus. Ein kleiner Hebel wäre dem Bauausschuss des Stadtrats, der vom Zweiten Bürgermeister Rainer Zöller geleitet wird und der das Projekt genehmigt hatte, allerdings geblieben: die neue Fluchttreppe direkt neben der Augsburger Straße, ein städtebaulicher Zweifelsfall und einmalig in Puchheim-Ort. Seidl: „Ich hätte versucht, über die Treppe die Belegungszahl zu reduzieren.“

(Olf Paschen)

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