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Auf die Grundschule Süd gehen auch viele Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund und aus sozial schwierigen Verhältnissen. Dem soll die „Flexible Grundschule“ nun Rechnung tragen.

Ab Herbst

Mehr Förderung: Schule Süd wird flexibel

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Die Schule Süd in Puchheim wird ab Herbst zur „Flexiblen Grundschule.“ Ziel ist es, die Kinder individueller, sprich an ihre Entwicklung angepasst, zu fördern, und ihnen mögliche Misserfolge zu ersparen.

Puchheim– Bereits seit dem Schuljahr 2010/2011 wird das Konzept an verschiedenen Schulen in Bayern erprobt – erst als Modellversuch an 20 Einrichtungen, nach und nach wurde der Kreis der Teilnehmer dann erweitert. Ab Herbst diesen Jahres gesellt sich auch die Grundschule Süd dazu. Das teilt Landtagsvize-Präsident Reinhold Bocklet nun mit. Er hat die Auskunft auf Nachfrage von Kultusminister Ludwig Spaenle erhalten.

Ziel der „Flexiblen Grundschule“ ist es, die Kinder besser und individueller zu fördern – je nach Ausgangsbedingungen, Lerntempo und Begabung. Jedes Kind soll also die Zeit bekommen, die es braucht.

Konkret sieht das dann so aus: Die Jahrgangsstufen 1 und 2 werden zusammengefasst und gemeinsam unterrichtet. „Das alte Klassensystem gibt es nicht me

hr“, erklärt Bocklet. Die Schüler können die 1. und 2. Klasse wie gehabt in zwei, aber auch in drei Jahren durchlaufen – je nach individueller Leistungsfähigkeit.

Wichtig dabei ist, dass das dritte Jahr – sollte es nötig werden – nicht auf die Plichtschulzeit angerechnet wird, sprich das Kind nicht als durchgefallen gilt. „So erspart man den Kindern das Misserfolgs-Erlebnis und auch Stigmatisierung“, erklärt Bocklet.

Denn oft liege es gar nicht an den Kindern, dass sie Probleme in der Schule hätten. Vielmehr sei oft das Elternhaus schuld. Die Kinder bekämen nicht die Förderung, die sie bräuchten, oder sie lebten in prekären Verhältnissen. Vor allem für Schulen, die in Vierteln liegen, die als soziale Brennpunkte gelten, sei das Modell deshalb gedacht.

Aber auch gute Schüler können von der „Flexiblen Grundschule“ profitieren. Denn diese sieht auch die Möglichkeit vor, die ersten zwei Schuljahre in nur einem Jahr zu durchlaufen. Statt Zwischenzeugnissen gibt es dokumentierte Lernentwicklungsgespräche mit den Eltern. „Am Ende der Eingangsstufe, also nach einem, zwei oder drei Jahren erhalten aber alle dann ein Zeugnis mit Noten“, so Bocklet.

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