Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Auch viele Jugendliche kamen heuer aufs Puchheimer Volksfest, wie hier beim Anstich. 

In Puchheim

Neue Ideen und neues Zelt locken mehr Besucher aufs Volksfest

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Der Himmel der Bayern, eine Feierabend-Box für Betriebe und viele Veranstaltungen – dieses Konzept ist aufgegangen: Deutlich mehr Besucher als im Vorjahr sind aufs Puchheimer Volksfest gekommen. Zahlen dazu liegen noch nicht vor. Bürgermeister Norbert Seidl ist zufrieden: „Es war super.“

Puchheim– Das Zelt sei stets gut gefüllt gewesen, so der Rathauschef, die Partys an den Wochenenden ausverkauft. Aber auch unter der Woche kamen die Besucher. Dazu beigetragen habe sicherlich das gute, warme Wetter, aber auch die Idee, das Zelt mehr als Veranstaltungsraum zu nutzen. „Wir hatten uns vorgenommen, drei Veranstaltungen am Tag durchzuführen“, berichtet Seidl. „Das hat uns gefordert, aber es hat funktioniert.“

Richtig gut angekommen sei auch die Feierabend-Box. Das war eine Art Paket, das Firmen heuer erstmals für den Tag der Betriebe kaufen konnten. Im Paket waren Bier- und Essensmarken sowie eine Kleinigkeit  – eine gehäkelte Mütze für den Chef. „Die war ein kleiner Knüller“, so Seidl. Heuer seien am Tag der Betriebe mindestens 30 Prozent mehr Unternehmen gewesen als im Vorjahr.

Auch das neugestaltete Festzelt habe die Besucher angelockt, sagt Volksfestreferent Rainer Zöller. „Viele sind nur gekommen, um den Himmel der Bayern zu sehen.“ Und auch mehr Jugendliche als in den Vorjahren hätten das Fest besucht.

Festwirt Jochen März zieht ebenfalls eine positive Bilanz: „Wir hatten mehr Essen, mehr Getränke, mehr Besucher.“ Wie viel mehr genau, das kann er noch nicht sagen. Er gehe von einer Steigerung von rund 15 Prozent aus.

Nicht so gut haben sich die veganen Gerichte verkauft. Nur acht, also vier weniger als im Vorjahr, wurden bestellt. Trotzdem will Mörz weiter daran festhalten. „Wir wollen ja unsere veganen Gäste nicht verlieren.“

Im Großen und Ganzen zieht auch die Polizei eine positive Bilanz. „Es war ein friedliches Volksfest“, sagt ein Sprecher. Die Beamten haben 22 Anzeigen und vier Körperverletzungen verzeichnet. „Das waren aber alles kleine Raufereien, die auch schnell wieder vorbei waren“, so der Sprecher.

Zudem gab es sieben Diebstähle, Maßkrüge, Räder und eine Bierbank, sowie acht Sachbeschädigungen in der Umgebung des Festplatzes. So wurden Außenspiegel abgetreten, Zäune beschädigt und Blumen herausgerissen. Einmal wurden die Beamten auch geholt, weil zwei Betrunkene eine Regenrinne hochgeklettert waren, berichtet der Sprecher. Meist seien die Täter jung und betrunken gewesen.

Probleme mit dem Verkehr gab es am ersten Wochenende. Denn viele Jugendliche warteten nachts nach der Party auf der Straße auf ihre Mama-Taxis. Zudem fuhr der Bus. Deshalb wurde am zweiten Wochenende die Straße ab 21 Uhr gesperrt. Das habe gut funktioniert, so der Polizei-Sprecher.

Ideen für das nächste Volksfest gibt es schon, sagt Bürgermeister Seidl. „Nichts ist schlimmer für eine Veranstaltung, als wenn man immer das Gleiche macht.“  (ed)

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