Dieser Bereich war zunächst nicht befestigt, man musste durch Matsch und Gestrüpp, um den Fahrplan zu studieren.
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Dieser Bereich war zunächst nicht befestigt, man musste durch Matsch und Gestrüpp, um den Fahrplan zu studieren.

Umbauarbeiten sorgen für Verwirrung

Neues Wartehäuschen am Puchheimer Bahnhof sorgte zunächst für Kopfschütteln

Die Bahn hat das alte Blechwartehäuschen am Puchheimer Bahnhof durch einen modernen Unterstand zum Schutz vor Wind und Wetter ersetzt.

Puchheim – Das sind eigentlich gute Nachrichten für die Fahrgäste der S-Bahn. Allerdings sorgte ein Umstand, der mittlerweile behoben ist, im Zuge der Umbauarbeiten für ein wenig Verwirrung. So wendete sich ein Tagblatt-Leser per E-Mail an die Redaktion. Die Außenfläche vor dem Häuschen war nämlich nicht geteert. Man musste durch Gestrüpp laufen oder im Matsch stehen, wenn man einen Streckenplan des MVV-Netzes betrachten will. Der Tagblatt-Leser sprach deshalb von einem „Schildbürgerstreich“. Offenbar mute die Bahn ihren Fahrgästen zu, sich quasi im Dreck zu informieren und sich dabei möglicherweise auch noch die Kleidung durch ein dort befindliches Stachelgewächs zu ruinieren.

Das Tagblatt fragte daraufhin bei der Stadt Puchheim an und dort wurde man umgehend tätig. Die Bauamtsleiterin ließ durch den Bauhof die gefährliche Pflanze, einen Sanddorn, umgehend entfernen, konnte aber viel mehr auch nicht tun.

Das Rathaus ist zwar für den Unterhalt solcher kleinen Grünflächen am Bahnhof verantwortlich. Das Grundstück ist aber Eigentum der Bahn, die entscheiden kann, ob dort etwas wachsen soll oder nicht oder ob die fragliche Fläche dann doch befestigt wird.

Und das ist inzwischen geschehen. Wer den Streckenplan studieren will, steht mittlerweile auf stabilem Grund ohne dornige Nachbarn. Laut Bahn-Pressestelle habe man das ohnehin vorgehabt, nur – in Absprache mit der Baufirma – den Winter abwarten wollen. Von einem Schildbürgerstreich könne deshalb nun wirklich nicht die Rede sein.

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Olf Paschen

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