New-York-Parade: Puchheim ist dabei

Puchheim – Für die Feuerwehr Puchheim-Bahnhof geht’s über den großen Teich: Die Kameraden machen am Samstag bei der Steubenparade in New York mit. Gemeinsam mit hunderten von Trachtengruppen und Vereinen marschieren sie über die legendäre Fifth Avenue. Im Interview erzählen die Feuerwehrler Martin Almstätter und Marco Arnold, die beiden Hauptorganisatoren der Reise, wie es dazu kam.

Herr Almstätter, Herr Arnold, um bei der Steubenparade mitmachen zu können, muss man sich bewerben. Wer hatte die Idee dazu?

Almstätter: Die Idee liegt eigentlich bei uns in der Familienkonstellation: Meine Schwester lebt und arbeitet seit 18 Jahren in New York und ist bei der Parade schon mehrfach mit ihrer Firma, einer Internetseite für deutsche Familien in New York, mitgelaufen. Ich bin aktiv in der Feuerwehr – also warum nicht beide Seiten zusammenbringen?

Wer nimmt an diesem Event teil?

Martin Almstätter

Arnold: In der Feuerwehr waren von Anfang an viele begeistert, so dass zusammen mit den Partnern über 30 Leute nach New York fliegen. Besonders freut uns, dass die Stadt durch Bürgermeister Norbert Seidl, seinen Stellvertreter Rainer Zöller und Feuerwehrreferent Michael Burkhart mit vertreten ist.

Wie funktioniert die Parade?

Almstätter: Da gibt es exakte Aufstellungspläne, Divisionen und eine Strecke entlang der Fith Avenue. Wer will, kann im Internet unter www.germanparadenyc.org live dabei sein. Spannend sind für die Zuschauer vor allem die besonderen Einlagen der Gruppen.

Was ist sonst noch geplant?

Arnold: Wir machen natürlich eine Stadtführung und besuchen auch das 9/11-Memorial. Immerhin auch ein besonderer Ort für Feuerwehrler aus der ganzen Welt. Die Kommandanten und Vorstände haben die Ehre, zu einem Galadinner zu gehen.

Wie organisiert man so eine Gruppenreise?

Arnold: Naja, das ist wirklich eine Menge Arbeit, da neben den Unterkünften und Flügen auch die ganze Organisation des Programms gemacht werden muss. Und schließlich machen wir diese Arbeit ja komplett in der Freizeit.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Almstätter: Grundsätzlich bezahlt jeder Teilnehmer seine Reise aus der eigenen Tasche. Wir haben uns um Zuschüsse bemüht, die vor allem für die Organisation nötig sind, zum Beispiel muss die Fahne extra aufgegeben werden. Dass die Stadt Puchheim mitfördert, finde ich lobenswert, schließlich geht es auch um ein Stück Öffentlichkeitswirkung für die Stadt.

Gibt es ein Highlight, auf das Sie sich besonders freuen?

Arnold: Für mich ist es das erste Mal, New York zu sehen. Ich bin gespannt.

Almstätter: Ich werde mit meiner Familie noch länger in den USA bleiben und eine kleine Rundreise machen.  tb

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