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Wird für 14 Millionen Euro saniert: Das Hallenbad am Gerner Platz. 

Puchheim

Sanierung von Hallenbad startet später

Das Puchheimer Hallenbad am Gerner Platz soll von Grund auf saniert werden. Es ist schon über ein halbes Jahrhundert alt. Nun soll unter anderem ein neues Lehrschwimmbecken entstehen. Die Arbeiten hätten längst beginnen sollen. Noch steht aber eine Genehmigung aus.

Puchheim – Die Sanierung des Puchheimer Hallenbades könnte etwas länger dauern als geplant. Zwar ist die Schwimmstätte schon seit Anfang Dezember geschlossen, noch ist aber mit keinen Demontage-Arbeiten begonnen worden. Der Grund ist: Die endgültigen Umbaupläne konnten erst im November im Landratsamt eingereicht werden, von dort steht eine Genehmigung noch aus.

Laut ursprünglichem Bauzeitenplan sollte eigentlich in diesem Winter mit den Bauarbeiten begonnen werden. Sobald grünes Licht aus Fürstenfeldbruck kommt, sollen aber die Aufträge ausgeschrieben werden. Mit fehlendem Interesse der Baufirmen rechnet man angesichts eines doch großen Projektes nicht.

Für überteuerte Angebote gibt es in den geschätzten Gesamtkosten von 14 Millionen Euro eine Sicherheitsreserve. Da die Einrichtung dem Schulsport dient, werden außerdem staatliche Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro erwartet.

Zuletzt war das Bad nur noch für Schulklassen geöffnet, nicht mehr für Vereine oder das Publikum. Der FC Puchheim, der kein Ausweichquartier fand, lässt seine Schwimmabteilung für drei Jahre ruhen. Aber selbst wenn sich der Baubeginn weiter verzögern würde, wäre eine kurzfristige Wiedereröffnung kaum mehr möglich. Einer der beiden Schwimmmeister hat gekündigt, der andere wird in der Zwischenzeit im Bauamt beschäftigt.

Das 1968 eingeweihte Hallenbad bekommt ein zusätzliches Lehr-Schwimmbecken und Außenflächen mit Liegewiese und Wasserspielen. Umkleiden und Sanitärräume entstehen neu, die überholte Technik wird modernisiert, das Gebäude barrierefrei erschlossen. Am Wiedereröffnungstermin Ende 2022 wird vorerst weiter festgehalten. (op)

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