Das letzte Stück der Allinger Straße bis zum Bahnhof soll verkehrsberuhigter Geschäftsbereich werden.
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Das letzte Stück der Allinger Straße bis zum Bahnhof soll verkehrsberuhigter Geschäftsbereich werden.

In Puchheim

Hier soll das Einkaufen angenehmer werden

Wegen der Neubebauung des Alois-Harbeck-Platzes überlegt sich die Stadt, dort einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich einzurichten.

Puchheim– Das letzte Stück der Allinger Straße bis zum Puchheimer Bahnhof soll ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich werden. Der Planungsausschuss des Stadtrats sprach sich jetzt für ein entsprechendes Verkehrsraumkonzept aus, das im Zusammenhang mit der Neubebauung des Alois-Harbeck-Platzes erstellt wurde. Die beiden bestehenden Mittelinseln bleiben als Parkplätze erhalten, auf der Straße soll Tempo 30 oder eventuell sogar nur 20 gelten.

Die Neugestaltung des Alois-Harbeck-Platzes erfordert ein neues Verkehrskonzept

Die Umgestaltung des Platzes an sich – hier entstehen neue Wohnhäuser, ein Supermarkt und ein Hotel – war im Stadtrat immer auf große Zustimmung gestoßen. Bei der Verkehrserschließung und Gestaltung des nördlichen Gehweges mussten die Planer der Harbeck-Immobiliengesellschaft auf Wunsch der Stadt noch nachsitzen. Die jetzige Lösung fand aber allgemeinen Zuspruch.

Parkplätze am Straßenrand vor dem Vollsortimenter – wie in einem ersten Entwurf – wird es fast nicht mehr geben, nur drei Stellplätze vor dem Pfarrheim bleiben übrig. Der gesamte Lieferverkehr wird über die Josefstraße abgewickelt, von der Allinger Straße aus bleibt nur eine Feuerwehr-Zufahrt.

Der Gehweg vor Laden und Hotel soll zur Flaniermeile mit Begleitgrün in Form mehrerer Bäume und zahlreichen Radl-Abstellmöglichkeiten werden. Für Fußgänger sind außerdem zwei Querungshilfen vorgesehen.

Auch die Stellplatz-Planung ist ein wichtiges Thema

Im Ausschuss wurde noch ein Sicherheitsstreifen für die Radler diskutiert, der wegen der geringen Fahrbahnbreite aber letztendlich nicht für notwendig gehalten wurde. Ein Bus kommt ohnehin nicht vorbei, ein Auto dürfte nach dem neuen Mindestabstand auch nicht überholen.

Ebenfalls noch ein Thema: Die 28 Stellplätze auf der Westseite des Einkaufszentrums, die das Bild des Gesamt-Ensembles stören könnten. Alle drei möglichen Handelsketten hätten aber erklärt, dass der Standort ohne Stellplätze vor der Tür uninteressant sei, verrieten die Planer. Noch nicht endgültig entschieden ist über die künftige Gestaltung der Josefstraße. Parkplätze sollen zumindest auf einer Seite erhalten bleiben, eine größere Vekehrsberuhigung ist wegen Lieferanten und Lastern Richtung Gewerbegebiet kaum möglich.

von Olf Paschen

Auch bei der Podiumsdiskussion war der Umbau des Alois-Harbeck-Platzes ein Thema.

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