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In diese Windschutzscheibe prallte das Mädchen.

In Puchheim

Schülerin (11) von Auto erfasst und gegen Windschutzscheibe geschleudert

Auf dem Weg von der Schule nach Hause ist am Montag eine elfjährige Radfahrerin in Puchheim von einem Auto erfasst worden. Das Mädchen, das keinen Helm trug, wurde am Becken verletzt - die Polizei spricht davon, dass die Kleine einen „Riesenschutzengel“ hatte.

Puchheim -  Die Elfjährige fuhr auf ihrem Fahrrad in Begleitung von drei Freundinnen (11, 13 und 12) auf dem Moorweg von der Schule nach Hause. Von der Bürgermeister-Koch-Straße kam zum selben Zeitpunkt eine 40-jährige Frau aus Gröbenzell mit ihrem Mitsubishi auf die Kreuzung zugefahren Sie hatte Vorfahrt. Die Elfjährige fuhr der Pkw-Fahrerin gegen die vordere linke Stoßstange. Von dort wurde das Kind durch den heftigen Aufprall in die Windschutzscheibe des Autos geschleudert und fiel von dort anschließend auf die Straße.

 „Die Schülerin hatte bei der Kollision mit dem Auto einen Riesenschutzengel, dass es von Kopfverletzungen verschont blieb, zumal sie keinen Fahrradhelm trug und nicht mit dem Kopf voraus, sondern mit dem Becken in die Windschutzscheibe geschleudert wurde“, so Andreas Ruch von der zuständigen Polizei in Germering. Mit Verdacht auf eine Beckenprellung wurde das Mädchen mit dem Rettungsdienst ein Münchner Krankenhaus eingeliefert. Die mit der Unfallaufnahme befassten Germeringer Polizeibeamten mussten feststellen, dass auch die drei Freundinnen des verletzen Mädchens keine Fahrradhelme trugen - „bedauerlicherweise“, wie Ruch anmerkt.

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