Fußball gespielt, wo es verboten ist.
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Fußball gespielt, wo es verboten ist.

Puchheim

Als die Polizei auftaucht, beginnt auf dem Bolzplatz das große Rennen

  • Thomas Steinhardt
    vonThomas Steinhardt
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Große Aufregung in der Netzgemeinde. Es kursiert die Nachricht, dass ein Streifenwagen Kinder vom Spielplatz verjagt und verfolgt hat. Tatsächlich ist etwas ganz anderes passiert.

Puchheim - Neben den schon erwähnten Corona-Einsätzen hatte die Germeringer Polizei am Freitag zwei weitere in Puchheim. Anzeigen wurden da aber keine ausgesprochen.

Im ersten Fall wurden die Beamten gegen 17 Uhr zur Skater-Anlage an der Bürgermeister-Ertl-Straße gerufen, wie ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage berichtete. Gemeldet worden war ein derzeit nicht erlaubtes Treffen von bis zu 40 Jugendlichen, die zudem allesamt keine Masken trügen. Als die Polizei vor Ort eintraf, machten sich die allermeisten in verschiedene Richtungen auf und davon, berichtet der Sprecher. Etwa zehn junge Leute habe man trotzdem noch angetroffen. Hier sei es zu einem ganz normalen aufklärenden Gespräch gekommen, erzählt der Sprecher. Anzeigen gab es keine.

Der Einsatz am Gerner Platz

Rund eine Stunde später wurden die Beamten zur Schule am Gerner Platz gerufen. Hier spielten rund 20 junge Leute Fußball. In diesem Fall seien alle Jugendlichen geflohen, berichtete der Sprecher. So sei es auch zu keinem Gespräch gekommen. Allerdings hätten die Jugendlichen ganz jenseits der geltenden Regeln sicher gewusst, warum sie stiften gingen, vermutet der Sprecher. Die Benutzung der Anlage außerhalb der Schulzeiten ist nämlich sowieso verboten. Von einer Jagd auf die Kinder könne keine Rede gewesen sein. Auch Interessant: Der Blaulicht-Ticker für die Region Fürstenfeldbruck

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