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Graffiti-Künstler mit besonderer Friedensbotschaft

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Von: Kathrin Böhmer

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Ein Kuss unter Soldaten ist noch bis zum 1. April als Graffiti am Alois-Harbeck-Platz zu sehen.
Ein Kuss unter Soldaten ist noch bis zum 1. April als Graffiti am Alois-Harbeck-Platz zu sehen. © camposviola official

Das Abrissgelände auf dem Alois-Harbeck-Platz in Puchheim ist seit Längerem eine riesige Leinwand für Graffiti. Nun hat das Künstlerkollektiv Scout, Discop und Lando ein Zeichen gegen Feindlichkeit und Krieg gesetzt.

Puchheim – Auf den alten Hausmauern ist seit Kurzem unter anderem ein Soldatenpärchen zu sehen, das sich küsst. Damit soll auf die grundsätzliche Brüder- und Schwesterlichkeit zwischen der Ukraine und Russland hingewiesen werden. Das Kunstwerk stehe für Zusammenhalt und stelle sich gegen die Invasion und seinen Anführer, heißt es. Doch es sagt auch eines klar: „Hier kämpft Putin und nicht das ganze russische Volk“, erklärt Melander Holzapfel, der hinter dem Pseudonym „Lando“ steckt.

Fordern Zusammenhalt: das Künstlerkollektiv Scout (Werner Walossek), Discop und Lando (l.).
Fordern Zusammenhalt: das Künstlerkollektiv Scout (Werner Walossek), Discop und Lando (l.). © JULIUS DREXLER

Am Sonntag nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine hatten die Graffiti-Künstler ihr Werk begonnen. Einige Tage später war es beendet. Die Reaktionen seien positiv. „Auch viele ältere Menschen bleiben stehen und finden das gut“, erzählt Holzapfel. Wer sich das selbst einmal anschauen will, kann das noch bis zum 1. April tun. Danach wird der Alois-Harbeck-Platz abgesperrt und die Abrissbagger rücken an.  

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