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Probe stehen am Altar: Andreas Lederer ist ab September für St. Josef und Maria Himmelfahrt in Puchheim zuständig. 

Nach Provisorium

Puchheim hat einen neuen Pfarrverbandsleiter

Lange konnte die Stelle nicht besetzt werden, nun hat Puchheim wieder einen eigenen Pfarrverbandsleiter: Andreas Lederer freut sich bereits auf die neue Herausforderung – und größere Aufgaben als bisher.

Puchheim – Nach einem Jahr der Übergangslösung haben die beiden Puchheimer Kirchen St. Josef und Maria Himmelfahrt wieder einen eigenen Pfarrverbandsleiter. Andreas Lederer übernimmt den Posten. Für Lederer ist es seine erste Berufung als Pfarrverbandsleiter.

Der 39-Jährige war 2013 in Freising von Kardinal Marx zum Priester geweiht worden und diente dem Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach (Kreis Rosenheim) seit 2016 als Pfarrvikar. Nach zwei Jahren sei es üblich, die Stelle zu wechseln, erklärt Lederer. Insofern kam die neue Herausforderung wie gerufen. Die Stelle in Puchheim war nur notfallmäßig besetzt, weil sich kein Nachfolger für den abberufenen Pfarrer Ulrich Bach finden ließ. Martin Bickl vom Pfarrverband Eichenau übernahm das Amt kommissarisch für ein Jahr (siehe Kasten). Befürchtungen, dass das Provisorium zur Dauerlösung werden könnte, haben sich nun erübrigt.

Andreas Lederer blickt mit Vorfreude auf die kommenden Aufgaben. Posten und Umgebung sind für ihn ganz neu. Zwar erinnert er sich an eine Aussendung von Pastoralassistentinnen in Fürstenfeldbruck, an der er vor Jahren teilgenommen hatte. Viel Bezug hat er zum Landkreis bis jetzt aber nicht: „Puchheim hat ein ganz anderes Umfeld. Darauf muss man sich einstellen. Aber das ist eine sehr spannende Aufgabe.“

Dass auf ihn nun auch mehr Arbeit zukommt, ist ihm bewusst. Vor allem durch zusätzliche Tätigkeiten in Verwaltung und Gremien werde das Pensum erhöht. Lederer stellt jedoch klar: „Ich bin Seelsorger. Das soll meine Hauptaufgabe bleiben.“ Ein Verwaltungsleiter entlastet ihn deshalb bei allem Administrativen.

Ab 15. September übernimmt Lederer

Vor allem ist er nun auch gespannt, was sich durch das städtische Umfeld verändert. Im ländlichen Flintsbach würden zum Beispiel Begräbnisse noch mit einem Requiem abgehalten, in Puchheim komme das seltener vor. Hier gelte es, sich an die Gegebenheiten anzupassen.

Dabei hilft ihm auch der bisherige Amtsinhaber Martin Bickl. Per Telefon steht der 50-Jährige seinem Nachfolger beratend zur Seite. Vor zwei Wochen konnte sich Andreas Lederer nun selbst ein Bild von Puchheim machen. Noch stand er bei seinem Antrittsbesuch in der Pfarrkirche St. Josef in Puchheim neben dem Altar. Ab 15. September steht er dann dahinter.

Von Gabriel Kroher

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