Treuer Begleiter und Stammgast im Feuerwehrhaus: Joshi begleitet sein Frauchen Katharina Baumann, seit er ein Welpe ist. Bei Einsätzen muss er allerdings warten, bis die Truppe wieder zurückkehrt.
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Treuer Begleiter und Stammgast im Feuerwehrhaus: Joshi begleitet sein Frauchen Katharina Baumann, seit er ein Welpe ist. Bei Einsätzen muss er allerdings warten, bis die Truppe wieder zurückkehrt.

Zu den Einsätzen darf er aber nicht mit

Tierische Verstärkung für die Feuerwehr: Labrador Joshi hält die Truppe bei Laune

  • Andreas Schwarzbauer
    VonAndreas Schwarzbauer
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Eines der treuesten Mitglieder der Feuerwehr Puchheim-Ort hat vier Beine, ein flauschiges Fell und hört auf den Namen Joshi: Der sechsjährige Labrador begleitet Feuerwehrfrau Katharina Baumann, seit er ein Welpe ist. Und die tierische Verstärkung ist sehr willkommen.

Puchheim – Joshi ist Stammgast bei den Treffen und Übungen der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Ort. „Er ist unser Feuerwehrhund“, sagt Kommandant Daniel Wanner. Seit er ein Welpe ist, bringt ihn Frauchen Katharina Baumann regelmäßig mit. Auch bei der Brandwache am Osterfeuer oder beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr war er schon dabei. „Ich will ihn nicht alleine zu Hause lassen und nehme ihn mit, wann immer es geht“, sagt Baumann.

Deshalb ist Joshi auch auf zahlreichen Fotos der Feuerwehr zu sehen. Für die Kameraden ist das kein Problem – im Gegenteil, sie freuen sich über die Verstärkung auf vier Beinen. „Er ist brav, schnappt nicht und ist nicht aufdringlich. Er ist außerdem so verspielt, dass man viel Spaß mit ihm haben kann. Deshalb darf er sich jederzeit hier aufhalten“, sagt Kommandant Wanner.

Joshi fühlt sich mittlerweile sichtlich wohl. Allerdings: „Die ersten Male war er etwas überfordert, weil so viele Menschen da waren. Aber er hat sich schnell daran gewöhnt“, sagt Baumann. Dabei hat ihm sicherlich geholfen, dass ihn die Kameraden sehr verwöhnen. „Er wird immer von allen gestreichelt und bespaßt. Mittlerweile ist auch eine Tüte mit Leckerlis hier“, sagt Baumann.

Joshi kennt jeden Winkel des Feuerwehrhauses. „Wenn er seine Ruhe will, legt er sich im Stüberl unter den Tisch. Ansonsten ist er immer dort, wo etwas los ist“, sagt Wanner. Nur zu Einsätzen darf der Labrador nicht mit. „Das ist mir zu gefährlich“, sagt Baumann. Auch Kommandant Wanner will das nicht: „Die Leute sollen dann konzentriert arbeiten und sich nicht um den Hund kümmern.“ Außerdem: „Das Einzige, das er aus den Flammen retten würde, wäre Futter, denn im Finden von Leckerlis ist er Experte“, ergänzt er lachend. Deshalb passt bei Einsätzen Baumanns Mutter auf Joshi auf. Oder er bleibt am Feuerwehrhaus und Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die noch nicht mit ausrücken dürfen, kümmern sich um ihn.

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