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Mietvertrag läuft aus

Puchheim sucht nach Unterkunft für Obdachlose

Obdachlosigkeit bleibt ein Problem für die Stadt, wenngleich sich die Situation im vergangenen Jahr nicht verschärft hat. 

Puchheim – Nach aktuellen Zahlen registrierte das Sozialamt 2017 59 Fälle von drohender oder bereits eingetretener Wohnungslosigkeit, zwei weniger als 2016. Allerdings: 77 Puchheimer wurden von der Caritas-Fachstelle „Wohnen“ betreut und suchten nicht im Rathaus Hilfe.

Derzeit hat die Stadt 51 Menschen untergebracht: Die meisten in angemieteten Häusern und Wohnungen, andere in der stadteigenen Obdachlosen-Unterkunft „Brücke“, wieder andere in einfachen Hotels und Pensionen. Bis zum Jahresende muss eine Alternative gefunden werden: Der Mietvertrag für ein als Unterkunft dienendes Haus in der Friedenstraße läuft aus. 90 Prozent aller Obdachsuchenden sind Migranten, in aller Regel Alleinstehende. Im vergangenen Jahr waren aber auch acht Familien mit insgesamt 21 Kindern betroffen.

Eigentlich wäre die Zahl deutlich höher, denn insgesamt 78 ehemalige Asylbewerber in Puchheim sind inzwischen anerkannt, dürfen aber als „Fehlbeleger“ noch in ihren bisherigen Unterkünften bleiben. Würden die auf der Straße stehen, würde es ganz eng. Die Kommunen sind gesetzlich zur Unterbringung von Obdachlosen verpflichtet, die bisher schon auf ihrem Gebiet lebten. Landkreisweit waren Ende Oktober vergangenen Jahres 271 wohnungslose Menschen untergebracht.  op

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