Auf Glasfaserkabel müssen einige Teile Puchheims verzichten. Die Stadt übernimmt die Ausbau-Kosten nicht. symbolfoto: dpa

Stadt will Ausbau-Kosten  nicht übernehmen

Randgebiete weiter ohne schnelles Internet

Puchheim – Beim Breitbandausbau auf eigene Kosten hält sich die Stadt zurück. Der Planungsausschuss des Stadtrats lehnte es jetzt mit einer Ausnahme ab, verbliebene weiße Flecken auf der Versorgungskarte zu tilgen.

Zuletzt waren noch zehn mögliche Erschließungsgebiete im Gespräch, die zwar nicht von der Telekom bedient werden, für deren Glasfaser-Anschluss es allerdings staatliche Zuschüsse gäbe. Darunter waren Schrebergärten und Reiterhof, aber auch Sportgelände und künftige Heißwasser-Pumpstation.

Im Ausschuss wurde nur noch über einige wenige denkbare Anschlussflächen diskutiert. So über den westlichen Teil des Gewerbegebiets an der Josefstraße. Zum dortigen „Containerhafen“ (Bürgermeister Norbert Seidl) könnten die Eigentümer selbst ein Kabel legen, nicht aber die Stadt für geschätzte 30 000 Euro.

Zu teuer seien auch die 40 000 Euro für die sieben Anwesen am Rauscherweg. Bürgerstuben und FCP-Vereinsgelände wiederum gelten durch LTE als ausreichend versorgt. Nur bei tausenden Besuchern im Stadion könnte es eng werden, witzelte Seidl.

Einzig beim Schulzentrum würde die Stadt geschätzte Kosten von über 30 000 Euro für einen Anschluss übernehmen. Vorher soll aber der Landkreis als Sachaufwandsträger von Gymnasium und Realschule aufgefordert werden, das selber in die Hand zu nehmen.

Der allergrößte Teil Puchheims wird auf eigene Rechnung von der Telekom versorgt. Die angebotenen Übertragungsgeschwindigkeiten gelten auch im Vectoring-Verfahren als ausreichend, obwohl daran auf der letzten Bürgerversammlung in Puchheim-Ort Zweifel geäußert wurden. Würde die Stadt hier investieren wollen, gäbe es keinerlei staatliche Zuschüsse. (op)

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