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Der Schweigekreis am Puchheimer Bahnhof.

Aktion von Amnesty International

Schweige-Kreis für Menschenrechte am Bahnhof

Puchheim – Rund 60 Menschen haben sich in Puchheim versammelt, um an die Verabschiedung der UN-Menschenrechtspakte vor 50 Jahren zu erinnern.

Dazu aufgerufen hatten der gemeinnützige Verein Campo Limpo und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Nach einem einführenden Gottesdienst stellten sich die Anwesenden zu einem Schweigekreis am Puchheimer Bahnhof zusammen. Sie zündeten Wunderkerzen an, um Solidarität mit rechtlosen und notleidenden Menschen zu symbolisieren.

Walter Ulbrich von Campo Limpo forderte „angesichts der zahlreichen Bedrohungen einen Aufstand für das Leben und eine Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Organisationen gegen die dominierenden wirtschaftlichen Interessen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Wichtig sei, sich gegenseitig den Rücken zu stärken und die Stimme zu erheben. Ein weiteres Anliegen: Der ständig steigende Exportüberschuss Deutschlands vernichte Arbeitsplätze in anderen Ländern. In Bedrängnis gerieten damit immer wieder auch Kleinbauern in Lateinamerika und Afrika, heißt es in der Mitteilung. Die Frage sei: Wie könne das Recht auf Arbeit durch faires Teilen umgesetzt werden?

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