+
Prost auf 50 Jahre Ehe: Bürgermeister Norbert Seidl (l.) stößt an mit dem Jubelpaar Erich und Ingeborg Pürkner sowie deren Sohn Christian (r.).

"Sie hat mir immer den Rücken gestärkt"

Puchheims Altbürgermeister feiert Goldene

Puchheim – 50 Jahre sind Erich Pürkner und seine Isolde nun schon verheiratet. Bei der Feier zur Goldenen Hochzeit erzählen sie, wie ihre Ehe stressige Jahre überlebte.

Als Erich Pürkner seine Ingeborg auf einer Party von Freunden in den 1960er Jahren kennenlernte, wusste er sofort: „Die will ich heiraten.“ Doch so schnell ging es dann doch nicht. Immerhin musste Erich Pürkner nach Berlin für sein Jurastudium. Erst als er nach ein paar Jahren wieder daheim in Bayern war, konnte sich das Paar endgültig binden. Erich und Ingeborg Pürkner heirateten in St. Bonifaz in München und bald darauf bekamen sie ihren Sohn Christian.

Ein Jahr später zog die kleine Familie nach Puchheim. Dort wude Erich Pürkner 1970 zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der damaligen Gemeinde gewählt. Diese wichtige Aufgabe beeinflusste natürlich auch die Ehe. Aber keinesfalls negativ, wie beide betonen. Doch während er bei der Arbeit war, musste seine Frau daheim sein und sich um Kind und Haushalt kümmern. Beide fanden, dass das die beste Lösung war. „Ohne meine Frau, die mir immer den Rücken freigehalten hat, hätte ich das nie geschafft“, sagt der Jubilar.

Nach 18 Jahren Amtszeit als Bürgermeister ist der Jurist seit 1988 wieder als Rechtsanwalt tätig. „Alle meine Berufe haben mir immer viel Freude bereitet. Ich bin meiner Frau über alles dankbar, dass sie mir dieses erfüllte berufliche Leben ermöglicht hat“, sagt der Ex-Bürgermeister.

Doch trotz der vielen Arbeit fand Erich Pürkner auch immer Zeit für seine Familie, lobt seine Frau. Früher verbrachte das Ehepaar gerne Zeit auf der eigenen Yacht. Mittlerweile machen die beiden Puchheimer lieber in Wellness- und Spahotels Urlaub oder gehen tageweise in die Therme. Außerdem gehen die zwei gerne spazieren. „Ein ganz großes Glück haben wir auch mit unserem Sohn“, sagt Ingeborg Pürkner. Er wohnt nur 500 Meter entfernt und kommt täglich zu Besuch.  

Lana Gottwald

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kein gutes Haar am Supermarkt gelassen
Kein Getränkemarkt, falsch angeordnete Parkplätze, Verkehrslärm für die Nachbarn: Kein gutes Haar ließ Christian Strasdat (GE) im Gemeinderat an der Planung für den …
Kein gutes Haar am Supermarkt gelassen
Wunsch nach Radweg
Einen Radweg von Grafrath nach Etterschlag wünschte sich Susanne Linder im Gemeinderat. „Die Strecke ist lebensgefährlich“, sagte die Grafratherin im Rahmen der …
Wunsch nach Radweg
Flora, Fauna und Furthmühle: Naturfotografin stellt aus
Unberührte Natur – keine Pestizide oder Kunstdünger belasten die Umgebung um die Furthmühle. Dies ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Spätestens nach den …
Flora, Fauna und Furthmühle: Naturfotografin stellt aus
Laienblasorchester geht neue Wege
Musikalisches Neuland betritt die Blaskapelle Maisach heuer mit zwei Passionskonzerten. In Gernlinden und in Fürstenfeldbruck spielt das Orchester die „Markus-Passion“ …
Laienblasorchester geht neue Wege

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare