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So feiert das PUC seinen 20. Geburtstag

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Das 20-jährige Bestehen des Puchheimer Kulturzentrums (PUC) im kommenden April wirft schon jetzt seine Schatten voraus.

Puchheim –Da zum eigentlichen Geburtstag Osterferien sind, wird das Jubiläum den ganzen Mai über gefeiert, unter anderem mit zwei Festakten – einem offiziellen und einem „internen“ für treue Abonnenten. Zum Auftakt am 2. Mai wird die Ausstellung des Architekturfotografen Oliver Jaist eröffnet, der das PUC aus allen möglichen Perspektiven aufgenommen hat und seine Bilder in einem „multimedialen Konzept“ präsentieren will. Vier Tage lang ist außerdem der Schweizer Theaterzirkus „Compagnie Nicole & Martin“ zu Gast, der im benachbarten Festzelt vier verschiedene Märchen der Gebrüder Grimm aufführt – zwei nur für Schulklassen, zwei für ein größeres Publikum. Versprochen wird eine Mischung aus Schauspiel, Gesang, Akrobatik und Tanz, nur die wilden Tiere fehlen bei dieser Art von Zirkus.

Ungewöhnlich auch das 20-Stunden-Projekt „Vexations – Flexations“, bei dem sich von Samstagnachmittag bis Sonntagmittag Solisten, Chöre, Bands und Ensembles auf mehreren Bühnen produzieren können. Einzige Bedingung ist, dass sie in irgendeiner Weise Bezug auf das Klavierstück „Vexations“ des französischen Komponisten Eric Satie nehmen. Zum Gratulieren kommen im Mai außerdem das Jazz-Trio um den Bassisten Renaud Garcia, Luise Kinseher und natürlich die Puchheimer Taschenoper mit der Aufführung eines Werks des Italieners Gaetano Donizetti.

Aber auch vor und nach dem Geburtstag ist das PUC belebt. Das Halbjahresprogramm umfasst weitere 29 Veranstaltungen, darunter viel Kabarett, aber auch kubanische Musik und Tango, Zauberer, Kammermusik und Impro-Theater. Eine Besonderheit unter anderen ist das Filmkonzert mit dem Jewish Camber Orchestra zu der Dokumentation „Nacht und Nebel“, dem ersten Film über das Konzentrationslager Auschwitz.   OLF PASCHEN

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