Beben im britischen Königshaus: Nach Missbrauchsvorwürfen - Prinz Andrew legt öffentliche Ämter nieder

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Das Hallenbad am Gerner Platz.

Puchheim 

Umbau von Schwimmbad wird eine Million Euro teurer

Bei den jüngsten Kostensteigerungen für ein eigenes Bauprojekt ist die Stadt unter einem Zuwachs von einer Million Euro geblieben.

Puchheim –  Der Umbau und die Erweiterung des Schwimmbads am Gerner Platz kommt nach der jetzt vorgelegten Berechnung nur um 960 000 Euro teurer als zuletzt im April geschätzt. Knapp 14,9 Millionen sollen die Generalsanierung des Altbaus sowie das neue Lehrschwimmbecken und die Außenanlagen kosten. Mögliche Baupreissteigerungen und eine Sicherheitsreserve sind eingepreist.

Lob für das Umbau-Konzept

Die abschließende Entwurfsplanung wurde vom Ausschuss für städtische Bauten abgesegnet, wobei Lob für das Konzept von allen Seiten kam. Von einem „guten Kompromiss zwischen einem Schulschwimmbad und etwas mehr Qualität“ sprach Petra Weber (SPD). „Wir schaffen wirklich was Schönes für Schüler und Bürger“, meinte Lydia Winberger (Grüne). CSU-Sprecher Thomas Hofschuster nannte den Entwurf „gefällig“, fragte aber, ob es nicht auch annähernd so schöne, trotzdem praktikable und vor allem günstigere Alternativen gebe. Thomas Salcher (ubp) lobte die „gute Arbeit“ der Architekten, empfahl aber – ohne Erfolg – mit einem Beschluss zu warten, bis über die Zukunft der benachbarten Mittelschule entschieden sei.

Wasserspiel im Außenbereich

Nur bei zwei Extras gab es noch Diskussionsbedarf. So gehören zu den neuen Außenanlagen für 450 000 Euro nicht nur Terrasse mit Sonnensegel, Liegewiese und Bepflanzung mit Bäumen und einer laut Architekt ganzjährigen „Blumensymphonie“, sondern auch ein „Wasserspiel“ für 31 000 Euro. So eine Planschgelegenheit für die Kleinsten sei ja ganz nett, aber man müsse auch an die Folgekosten denken, meinte Hofschuster.

Während das Wasserspiel aber schließlich unbeanstandet blieb, soll die Verwaltung noch einmal prüfen, ob es keine kostengünstigere Möglichkeit für radelnde Gäste geben könnte, ihr Gefährt zu parken. Die Fahrrad-Unterstellgelegenheit mit maximal 20 Plätzen, laut Verwaltung eine schlichte Konstruktion aus Sichtbeton soll 57000 Euro kosten. Diese kleinere Mehrausgabe wäre allerdings in der 15-Millionen-Kalkulation schon enthalten.  op

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