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Glyphosat

Puchheim

Verbot für Ackergift gefordert

 Auch der Puchheimer Umweltbeirat hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Thema Ackergift befasst. Manfred Sengl, der Vorsitzende des Gremiums, stellte fest: „Dass der städtische Bauhof auf öffentlichen Flächen seit Jahren kein Glyphosat einsetzt, freut uns sehr.“

Puchheim – Dieser Umstand solle sich auch in Zukunft nicht ändern beziehungsweise flächendeckend geregelt werden. Nach kurzer Diskussion beschloss der Umweltbeirat einstimmig, die Verwaltung zu bitten, dafür zu sorgen, dass auch auf verpachteten städtischen Flächen kein Glyphosat angewendet wird. Außerdem soll eine entsprechende Klausel in die Pachtverträge aufgenommen werden.

Bürgermeister Norbert Seidl hat bereits zugesagt, dass die Verwaltung in diesem Sinne aktiv werden wird. Der flächenhafte Einsatz von Glyphosat führe zur Artenreduzierung. Darüber hinaus wurden Rückstände von Glyphosat in verschiedenen Lebensmitteln und im Urin von Menschen gefunden, wobei Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft worden ist. Fazit des Umweltbeirats: „Dies sind gewichtige Gründe, um ein sofortiges Anwendungsverbot von Glyphosat zu fordern.“

Auch Gröbenzells Umweltreferentin Monika Baumann (Grüne) hat sich vor kurzem für ein Verbot ausgesprochen, Glyphosat im Gemeindegebiet auszubringen (wir berichteten). Im Gemeinderat stieß der Vorstoß auf große Zustimmung.  tb

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