Auch Markus Söder war in Puchheim, hier mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, der ehemaligen Abgeordneten Gerda Hasselfeldt und Landrat Thomas Karmasin

In Puchheim

Volksfest als Publikumsmagnet

Auf dem Oktoberfest wollen Kenner heuer weniger dichte Menschenmassen als sonst bemerkt haben. Das Puchheimer Volksfest dagegen soll so gut besucht gewesen sein wie selten.

Puchheim –  Dass die Puchheimer Wiesn ihrem großen Münchner Vorbild allmählich den Rang abläuft, wollten auch die Mitglieder des Puchheimer Kulturausschusses nicht behaupten. Aber das Gremium war bei der Volksfestbilanz 2017 einmal mehr voll des Lobes über die eigene Veranstaltung.

Die Puchheimer Wiesn habe „tatsächlich überörtliche Bedeutung“, folgerte Günter Hoiß (CSU) aus den vielen Menschen, die er auf dem Weg vom und zum Bahnhof ausgemacht hatte. Dass die Stadt über 31 000 Euro draufzahlte tat der Freude keinen Abbruch. „Das muss man sich was kosten lassen,“ meinte Bürgermeister Norbert Seidl (SPD). Auch Menschen, die eigentlich nicht zu den „Volksfesttypen“ gehörten, hätten sich angesichts eines bunten Programms wohl gefühlt. „Das einzige Fest, das wiederbelebt wurde und funktioniert,“ urteilte Kämmerer Harald Heitmeir.

Etwas Essig ins Hacker-Pschorr schütteten nur Barbara Ponn (Grüne) und Ramona Weiß (CSU), die sich nach dem vergebens angebotenen Kontingent von insgesamt 55 Fünf-Euro-Gutscheinen für Menschen mit Beeinträchtigung erkundigten. Sämtliche Forderungen des Behindertenbeirats habe man erfüllt, aber die Nachfrage sei ausgeblieben, erklärte Rathauschef Seidl. „An uns liegt es nicht.“  op

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