Renitenter Puchheimer

Zelle statt Zelt: Volksfestbesucher macht unerwarteten Ausflug

Ein 20-jähriger Puchheimer wollte nicht akzeptieren, dass das Volksfestwochenende für ihn gelaufen war. Er landete am Ende in einer Zelle. 

Er hatte bereits am Freitag ein Hausverbot erteilt bekommen, ignorierte dies aber, wohl auch alkoholbedingt, wie die Polizei vermutet. Schließlich nahm ihn die Polizisten in Gewahrsam. Wer aber glaubt, ein Aufenthalt in der Zelle und eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs hätten zur Einsicht bei dem jungen Mann geführt, der irrt.

Neuer Tag, neues Glück, wie die Polizei in ihrem Pressebericht scherzt. Am Samstag begab sich der 20-Jährige erneut auf das Festgelände. Wieder wurde er der Polizei übergeben.

Burschen wollen Bierbank stehlen

Allerdings reichte dieses Mal ein polizeilicher Platzverweis aus. „Es besteht also noch Hoffnung“, schreibt die Polizei. Der Puchheimer war nicht der einzige, der die Polizei am zweiten und letzten Volksfest-Wochenende in Puchheim auf Trab hielt. Einige Volksfestbesucher dachten offenbar, dass sie sich kostenlose Souvenirs mitnehmen könnten. Am Freitag und Samstag erwischten die Gröbenzeller Beamten insgesamt sieben Maßkrug-Diebe. Einer davon, ein 17-jähriger Münchner, klemmte sich gleich noch eine Warnbarke unter den Arm. Noch frecher waren ein 16-jähriger Gröbenzeller und ein 17-jähriger Olchinger:

Sie wollten gar eine Bierbank aus dem Festzelt mitnehmen. Am Ausgang wurden die beiden aber vom Sicherheitsdienst gestoppt. Diesem erklärten sie, dass sie die Bank lediglich vor Zerstörung schützen wollten. Eine 17-jährige Olchingerin fiel einer Streife auf, als sie mit ihrem Rad gegen die Absperrungen am Fahrradabstellplatz fuhr und fast stürzte.

17-Jährige mit 1,6 Promille

Anschließend fuhr sie unbeirrt weiter und wollte auch den Aufforderungen, stehen zu bleiben, nicht Folge leisten. Sie konnte schließlich gestoppt werden. Mit über 1,6 Promille war sie absolut fahruntüchtig und muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Ihr Bruder holte sie ab und brachte sie nach Hause.

Lesen Sie auch: „Darum ist das Frühlingsfest so viel besser als die Wiesn“, behauptet unser Kollege

gar

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