Geothermie-Bohrungen

Puchheimer fürchten Erdbeben

Nach dem Erdbeben in Poing im September, das von vielen Seiten mit dem dortigen Geothermie-Projekt in Verbindung gebracht wird, sorgen sich auch die Puchheimer um ihre Sicherheit.

Puchheim – Wie berichtet, hat die Stadt mit der Firma Geysir Europe GmbH eine Fördergesellschaft gegründet. Auf einem Areal am Laurenzer Weg soll nach dem heißen Wasser im Untergrund gebohrt werden.

In der jüngsten Stadtratssitzung äußerte ein Anwohner aus der Egenhofener Straße Bedenken. „Wie werden Opfer entschädigt“, wollte der Mann wissen.

Bürgermeister Norbert Seidl (SPD) erklärte, dass es ein Beweissicherungsverfahren geben werde. Bevor gebohrt werde, soll der Zustand aller Gebäude in der Umgebung dokumentiert werden. Treten später Schäden auf, die im Zusammenhang mit den Bohrungen stehen, soll eine Entschädigung gezahlt werden, so der Rathauschef.

Angekündigt waren die Bohrungen nach der umweltfreundlichen Energiequelle für das kommende Frühjahr. Im Ferienausschuss hieß es allerdings, dass die Gesellschaft erst noch einen genauen Zeitplan festlegen müsse. Die Idee einer Geothermie-Anlage auf Puchheimer Flur gibt es bereits seit 2005. Damals hatte sich die Stadt die Bohrrechte gesichert.

von Tobias Gehre

Rubriklistenbild: © dpa

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