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Bürgermeister Norbert J. Seidl nach dem Anstich.

Bilanz

Wetter, Umsatz und Laune gut: Puchheim feiert sich für Volksfest

Wetter gut, Umsatz gut, Laune noch nachträglich gut – das Puchheimer Volksfest war in diesem Jahr nach Ansicht der Verantwortlichen wieder ein voller Erfolg.

Puchheim –  Er war zudem nicht allzu teuer erkauft. Weniger als 22 000 Euro musste die Stadt heuer draufzahlen, eingeplant war ein Defizit von rund 30 000 Euro. Neben der trockenen und für Anfang April relativ warmen Witterung sowie einem um 15 Prozent gestiegenen Bierabsatz wurde auch die vertraglich vereinbarte höhere Rückvergütung von Seiten des Festwirts als Grund für das geringere Minus genannt.

Im Kulturausschuss des Stadtrats, der die Bilanz kurz diskutierte, meldete nur Karin Kamleiter (CSU) Kritik an: Die Kosten für das eingesetzte städtische Personal fehlten in der Abrechnung. Ein Volksfest könne man nun mal nicht ehrenamtlich organisieren, meinte daraufhin Bürgermeister Norbert Seidl (SPD). Lege man diesen Maßstab an, zahle man bei allen städtischen Veranstaltungen drauf.

Gäste aus anderen Gemeinden

Voll des Lobes waren hingegen Kamleiters Fraktionskollegen. Der erst post festum zum neuen Volksfestreferenten gewählte Vize-Bürgermeister Rainer Zöller wusste von vielen Gästen aus umliegenden Kommunen, darunter sogar Führungskräfte: „Die beneiden uns mittlerweile, auch weil es bei uns so friedlich ist.“ Auch laut Sonja Strobl-Viehhauser ist die Puchheimer Wiesn mittlerweile Vorbild für andere Volksfeste, nicht zuletzt wegen des Angebots für alle Altersgruppen. Auch viele junge Leute, oft in Tracht, kämen auf den Festplatz, um „coole Bands zu hören“.  op

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