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Surfen in der Stadt

WLAN von der Straßenlaterne zu teuer

Surfen unter jeder Straßenbeleuchtung, mobiles Internet von jeder Laterne? Dieses WLAN-Pilotprojekt der Bayernwerke hielt die CSU-Fraktion für so verlockend, dass sie ein derartiges Modell auch in Puchheim einführen wollte. 

Puchheim – Nachdem allerdings im jüngsten Planungsausschuss des Stadtrats Klarheit über die Kosten herrschte, zog Fraktionschef Thomas Hofschuster den Antrag wieder zurück.

Dass die Union vergessen hatte, wer für die Straßenbeleuchtung in Puchheim zuständig ist, war weniger schwerwiegend. Die Komm-Energie hätte unter Umständen auch einen fremden Anbieter zum Zug kommen lassen, erläuterte Wirtschaftsförderin Sonja Weinbuch dem Ausschuss. Nur hätte es das drahtlose Funknetz über einen im Masten installierten Router nicht geschenkt gegeben. 1500 Euro wären allein für die einmalige Installation fällig gewesen, dazu kämen 110 Euro monatliche Gebühren. „Das scheint mir nicht gerade günstig“, musste auch Hofschuster einräumen.

Allerdings gibt es eine preiswertere Alternative über das Bayern-WLAN. In einem Förderprogramm werden Hotspots an „touristisch interessanten Orten“ gefördert, in Puchheim kämen etwa das Sportzentrum, der Golfplatz und das PUC in Frage. Hier entfallen die Installationskosten, die Monatsmiete beträgt 53 Euro.

Vorerst will man aber auch dieses Angebot nicht annehmen. In Puchheim gibt es drahtlosen Netzzugang schon heute am Bahnhof, im Jugendzentrum und im Bürgertreff, das Rathaus folgt demnächst. Es stelle sich schon die Frage, „wie weit man den öffentlichen Raum noch aufrüsten“ müsse, meinte Bürgermeister Norbert Seidl.  op

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