Bei Rammertshofen

Radweg-Bau nach tödlichem Unfall

Egenhofen - Der Unfall, der zu Jahresanfang einen jungen Mann auf der Kreisstraße bei Rammertshofen das Leben kostete, könnte den geplanten Ausbau des Geh- und Radwegs zwischen Mammendorf und Aufkirchen beschleunigen.

Das hofft zumindest Egenhofens Rathauschef Josef Nefele. Eigentlich steht der Bau auf der Prioritätenliste des Landratsamts nur auf Rang 13. Demnach könnte der Bau im Jahr 2018 in Angriff genommen werden. „Doch möglicherweise geht es nun schneller“, sagte Nefele jetzt im Gemeinderat. Das Landratsamt habe schon angeboten, zeitnah einen Grunderwerbsplan auszuarbeiten.

 Auf Egenhofener Gebiet geht es um einen 2,1 Kilometer langen Geländestreifen auf der westlichen Straßenseite. Nefele schätzt, dass sich die Fläche auf 5000 bis 7000 Quadratmeter addieren könnte. Die Kommune muss den Grund erwerben, der Landkreis kommt für die Baukosten auf. Nefele wird kurzfristig ein Gespräch mit seinem Mammendorfer Amtskollegen Josef Heckl suchen: „Beide Gemeinde müssen hinter der Maßnahme stehen, sonst geht nichts voran.“ Das Egenhofener Ortsoberhaupt betonte: „Die Straße ist unheimlich stark befahren, das erlebe ich jeden Tag."

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