Ab Juni 2018

Radwegenetz soll erneuert werden

Das Radwegenetz in Fürstenfeldbruck und im Landkreis-Osten soll ab Juni 2018 aktualisiert werden. Geplant ist eine verbesserte Beschilderung, die das Routenfinden erleichtern soll.

Landkreis - Das Projekt übernimmt das Planungsbüro Topplan, das bereits Radverkehrs- und Wanderwegkonzepte für Pfronten und das Tannheimer Tal als Referenz erstellt hat. Das aktuelle Brucker Radwegekonzept stammt aus dem Jahr 1993.

Mit der Arbeit will man bei Topplan im Februar beginnen. Mitarbeiter des Planungsbüros sollen die Routen mit dem Rad abfahren und die Strecke vermessen. Die Schwerpunkte lägen je nach Streckentyp unterschiedlich, sagt Andreas Ampßler, Geschäftsführer von Topplan. Bei den Alltagsstrecken wolle man erreichen, dass die Fahrradfahrer vor allem sicher, aber auch schnell an das gewünschte Ziel kommen.

Wichtig ist laut Ampßler in diesem Zusammenhang auch die Integration des Radverkehrs in die Verkehrs- und Bauleitplanung. Auch die Planung entsprechender Stellplätze sei für die Alltagstauglichkeit zu berücksichtigen, welche im Detail mit jeden Kommunen einzeln besprochen werden muss. Das Planungsbüro weist darauf hin, dass Strecken für Radfahrer in der Regel mindestens drei Meter breit sein sollten. Es empfehle sich daher, dies bei künftigen Straßenbauten zu bedenken, so Ampßler.

Viele Kommunen haben Fahrradstrecken kaum ausgeschildert. Dieses Problem will das Planungsbüro in einem letzten Schritt angehen, sagt Ampßler. Geplant ist, dass Mitarbeiter an den Routen dreiteilge Wegweiser anbringen. Das Hauptaugenmerk liege somit primär auf der Aktualisierung des Schilderbestands und der Anbringung von Wegweisern, um Fahrradfahrern eine bessere Orientierung und damit Planung der abzufahrenden Strecke zu ermöglichen.  (mid)

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