Raiba-Westkreis steigert Bilanzsumme um rund sieben Prozent

Türkenfeld - Ein „Spitzenergebnis in einem schwierigen Umfeld“ attestierte Josef Metzger, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisenbank Westkreis Fürstenfeldbruck den beiden Vorständen.

Mit einer Dividendenausschüttung von fünf Prozent wie in den vorangegangenen Jahren waren aber auch die Vertreter bei der diesjährigen Versammlung zufrieden.

Einleitend mit einem von den beiden Genossenschaftsbank-Gründern Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen handelnden Imagefilm bewarb Klügl einmal mehr die Idee der Bank, die den Mitgliedern und Teilhabern gehört und grundsätzlich keine staatlichen Hilfen braucht. Die Bank sei robust, sicher, partnerschaftlich und verfüge über das notwendige Knowhow. Ein besonderer Wert liege in den Mitarbeitern „Sie wohnen da, wo sie auch wohnen und betriebsbedingte Kündigungen gibt’s bei uns nicht“, so der Vorstand bei seinem Jahresbericht 2012.

Während die Kundeneinlagen um knapp fünf Prozent gestiegen sind, haben die Kundenkredite leicht abgenommen. Dass in den zum Raiffeisen-Westkreis gehörenden Gemeinden Moorenweis, Türkenfeld, Geltendorf, Steindorf und Adelshofen nach Beobachtung Sesslers nicht so viel gebaut wurde, sei eine mögliche Begründung dafür.

Zumeist stehen die fünf Westkreis-Banken besser da als der Durchschnitt des Raiffeisen-Verbandes. Vor allem aber in der Bilanzsumme, die die 61 Mitarbeiter im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent (Durchschnitt 3,9 Prozent) auf rund 286 Millionen Euro steigern konnten. Besonders stolz sind die beiden Vorstände, dass das vor sechs Jahren eingeführte Mitgliederkonzept (jeder Kunde soll Mitglied werden, also Geschäftsanteile erwerben) nach wie vor steigende Mitgliederzahlen (auf jetzt 5807) erfährt. An die anwesenden Bürgermeister gewandt bemerkte Klügl, dass jede Bank in der jeweiligen Gemeinde auch Steuern zahle´- abgesehen von den 22 000 Euro Spenden, die die Banker an verschiedene Projekte und Institutionen ausschütten.

Sehr erfreulich verlief das Warengeschäft im Raiffeisen-Lagerhaus Moorenweis. Dessen Leiter Franz Drexl konnte den Umsatz dank des Erweiterungsbaus um ein Viertel auf rund zwölf Millionen Euro steigern. In der neuen Lagerhalle sei es möglich, bis zu 120 Tonnen Acker-Erzeugnisse pro Stunde anzunehmen. Aufgrund der hervorragenden Ernte im vergangenen Jahr konnte das Lagerhaus 35 321 Tonnen Getreide und Mais von den Landwirten aufkaufen und verkaufte über 8300 Tonnen Futter- und Düngemittel an dieselben.

Erfreuliche Umsätze und Gewinnabführungen vermeldeten auch die verschiedenen Unternehmen des Versicherungsdienstes. Neu eingestiegen sei die Raiffeisenbank in die Immobilienvermittlung. Wie zuvor schon die Prüfungskommission der Genossenschaftsbanken hatten auch die anwesenden Vertreter keinerlei Anmerkungen zur Bilanz und fällten einstimmige Beschlüsse.

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