Die Götter haben’s auch nicht leicht: Kriegsgott Ares (m.) und seine Geschwister scheitern bei dem Versuch, die Geschicke der Menschen zu lenken. Foto: weber

Rappender Hermes und trinkfester Dionysos

Puchheim - Das witzige Kindermusical "Die Götterolympiade" im PUC hat gezeigt, warum die Menschen so verschieden sind.

Keine Frage, Ares (Simon Neumair) ist der Stärkste, Aphrodite (Carolin Deuter) die Schönste, Athene (Franziska Rex) die Klügste, Dionysos (Sophia Overbeck) der Lustigste und Apoll (Philipp Schönfeld) ein Künstler und nicht von dieser Welt. Den ständigen Streit zwischen ihren Sprösslingen sind Zeus und Hera leid. Deswegen darf jedes ihrer Kinder für einen Tag die Geschicke der Menschen leiten. Alle scheitern.

Bei Ares gab es Mord und Totschlag, bei Aphrodite wurde es ziemlich langweilig. Dionysos hat alle unter den Tisch getrunken, und auch Apoll war nicht die Rettung. "Dichter, Schauspieler, Maler – von den Künsten ganz besessen, haben die Leute zu essen total vergessen", stellte Hermes beim Blick auf die Erde durchs Fernglas fest.

Komponiert haben das Kindermusical die Puchheimer Cäcilia und Johannes Overbeck. Johannes Overbeck ist Solofagottist am Gärtnerplatztheater und Begründer der Reihe Kammermusik in Puchheim. Cäcilia Overbeck ist Lehrerin für Querflöte. Mit dem Musical ist den beiden eine kurzweilige Geschichte gelungen mit abwechslungsreichen Liedern, die schnell ins Ohr gehen und die Götter gut charakterisieren. Das Publikum war begeistert. Wer kann schon einem rappenden Hermes widerstehen? (rgh)

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