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Großraum München

Reform der MVV-Tarife fällt bescheidener aus als erhofft

Es sollte das modernste Tarifsystem Europas werden, aber bei der künftigen Fahrpreisgestaltung im Einzugsgebiet des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) backen die Verantwortlichen nun kleinere Brötchen. 

Landkreis– Im Brucker Kreistag wurde jetztKritik an den Zwischenergebnissen der Arbeitsgruppe aus Vertretern von Bahn, MVV, MVG, Landeshauptstadt und Landkreisen laut.

Zwei Optionen sind bereits vom Tisch: 1. Die Flatrate, ein einheitlicher Fahrpreis für jedermann. Das käme schlicht zu teuer. 2. Der Zeittarif, eine Abrechnung nach Benutzungsdauer. Er gilt wegen der unterschiedlichen Verkehrsmittel als unpraktikabel: Der Bus schleicht im Berufsverkehr mit 16 Stundenkilometern von Haltestelle zu Haltestelle, der Regional-Express donnert währenddessen durch zwei Landkreise.

Bliebe der Entfernungstarif, der grundsätzlich auch den Verantwortlichen im Tarifgebiet als leistungsgerechteste Lösung für die Zukunft gilt. Problem hierbei: Die Datenerfassung. In anderen Metropolen gibt es Zugangs-Drehkreuze zu

den Bahnen, die leicht vom Münzeinwurf auf eine elektronische Erhebung umgerüstet werden können. In München und Umgebung müsste dagegen eine massentaugliche (smart-phone-)Technologie zur Verfügung stehen. Trotzdem soll das System getestet werden.

Statt einer Revolution gibt es also eine Modernisierung des Tarifsystems. Stand der Debatte ist ein einheitliches Acht-Zonen-Modell für Bartarif und Zeitkarten. Es soll einige der viel kritisierten großen Tarifsprünge abfedern. Außerdem werden. Auch ein Sozialticket wird geprüft.

Der Fürstenfeldbrucker Kreistag geizte mit Lob für solche Ideen. Diese sogenannte Modernisierung müsse wahrscheinlich ständig weiter modernisiert werden, kritisierte Hubert Ficker (CSU), die Zukunft gehöre dem gerechten Entfernungstarif. Von „Rumgewurschtel“ statt einer echten Reform sprach Klaus Wollenberg (FDP). Und für Peter Falk (SPD) fehlte bei den geprüften Optionen das „einfachste und attraktivste System“: Der Nulltarif für Busse und Bahnen. olf paschen

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